Keine wirtschaftliche Lösung für flächendeckendes DSL

Laut den Angaben des Bonner Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG gibt es zur Zeit keine wirtschaftliche Lösung zum flächendeckenden Einsatz der DSL-Technologie. Auf diese Antwort verwies die Bundesregierung bei einer kleinen Anfrage der PDS/Linke bezüglich der DSL-Versorgung in Deutschland.
Der Bonner Konzern Deutsche Telekom AG versicherte der schwarz-roten Bundesregierung allerdings, dass alle neuen zur Verfügung stehenden Technologien geprüft werden um das seit Jahren bestehende Problem der schlechten DSL-Versorgung in ländlichen Regionen zu lösen.
Ein direkter Einfluss auf die DSL-Politik der Deutsche Telekom AG durch die Bundesregierung ist trotz einer Förderung von Breitband nicht möglich.
In der Antwort der Bundesregierung heißt es weiter dass im Frühjahr 2005 für 91 Prozent aller deutschen Haushalte ein Breitband-Anschluss verfügbar ist.
Die Bundesregierung rechnet damit dass bis zum Jahre 2008 für 98 Prozent aller deutschen Haushalte ein Breitbandzugang per Festnetz, Kabel oder Funk vorliegen wird.
Die Deutsche Telekom AG investiert im aktuellen Jahr rund 200 Millionen Euro in den DSL-Ausbau ländlicher Regionen. Im Vergleich dazu will der Konzern drei Milliarden Euro in ein VDSL-Glasfasernetz investieren und damit fünfzig Großstädte versorgen.
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