Forscher sehen neues Breitband-Monopol kritisch

Die Forscher des Wissenschaftlichen Arbeitskreises für Regulierungsfragen betrachten das neue Breitband-Monopol der Deutschen Telekom AG bezüglich des Glasfasernetzes kritisch. Der Bonner Ex-Monopolist baut zur Zeit in fünfzig Großstädten ein 50 Megabit schnelles Glasfasernetz auf und erhielt dafür von der Politik einen zeitlich befristeten Wettbewerbsschutz.
Nach Angaben der Forscher ist es bisher nicht nachgewiesen dass es sich bei dem Glasfasernetz um einen neuen Markt handelt.
Außerdem sei das VDSL-Netz nur zweimal schneller wie ADSL2+ und der Wissenschaftliche Arbeitskreis bemängelt dass es keinen Wettbewerb verschiedener Breitband-Techniken gibt.
Die TV-Kabelnetze stellen eine potentielle Alternative dar aber deren Ausbau befinde sich erst in der Anfangsphase.
Die Breitband-Funktechnologien wie etwa Wimax oder WLAN sind hingegen nur Alternativen die stellenweise eingesetzt würden.
Die Deutsche TelekomAG müsse aufgrund dieser Tatsachen weiter reguliert werden denn dies ist eine zwingende Grundlage für die Entstehung eines Wettbewerbs.
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