EU: Weitere WLAN-Frequenzen sollen drahtlose Breitband-Zugänge fördern

Bis zum 01.11.2005 müssen die 25 EU-Mitgliedsstaaten auf Anweisung der EU-Kommission weitere zwei Frequenzen im 5 GHz-Bereich für WLAN öffnen. Dafür wurden die beiden Frequenzbänder 5150-5350 MHz und 5470-5725 MHz von der Kommission für drahtlose Internet-Zugänge geöffnet.
Mit den neuen Frequenzen verfolgt die Europäische Union das Ziel, die drahtlosen Internet-Zugänge zu fördern und sie will damit auch solche Länder oder Regionen unterstützen, wo noch keine Netzanbindung zur Verfügung steht.
Zur Zeit surfen 120 Millionen Nutzer drahtlos durch das Internet und dieser Markt soll innerhalb der nächsten drei Jahre um 380 Millionen auf 500 Millionen User ansteigen.
"Schnelle elektronische Kommunikationsnetze sind unabdingbar für Europas Wettbewerbsfähigkeit. Für ihre Einführung ist vor allem ein günstiges Regelungsumfeld nötig", erklärte die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft & Medien, Viviane Reding.
Außerdem wird die Industrie im europäischen Raum im Zuge der erfolgten Entscheidung dazu verleitet, neue Services wie beispielsweise Internet-Telefonie auf den Markt zu bringen.
"Zur Erhöhung der Investitionen in diesem viel versprechenden Wirtschaftssektor müssen wir einen abgestimmten Rechtsrahmen für die digitale Wirtschaft Europas schaffen, der marktorientiert, flexibel und zukunftsfähig ist", sagte Viviane Reding weiter.
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