EU: Markt soll Breitband-Verbreitung regeln

Nach Ansicht der Europäischen Union und der EU-Kommissarin Viviane Reding soll die Verbreitung von Breitband der Markt regeln. Es sei denn Regionen haben aufgrund ihrer geographischen Lage gewisse Nachteile.
Nach der aktuellen Statistik der Europäischen Union besaßen mit Stand des letzten Jahres rund 48 Prozent aller Haushalte der EU über einen Internet-Zugang. Einen Breitband-Anschluss besitzen 25 Prozent aller Haushalte in der Europäischen Union.
Der aktuelle Rechtsanspruch beim Zugang zum Festnetz soll nach Angaben der Europäischen Union nicht auf Mobilfunk und Breitband ausgedehnt werden.
Die Europäische Union hat das Programm "Breitband für alle" aufgelegt und dafür im Vormonat einen Strategieplan vorgelegt der bis zum Jahre 2010 gilt.
Laut der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes wird die Europäische Union ihr Kartellrecht weiter einsetzen damit Dritte auf eine Breitband-Infrastruktur zugreifen können.
Weil in ländlichen Regionen nur wenige Menschen wohnen rechnet sich für die Provider dort nicht der Aufbau eines Breitbandnetzes und daher ist die Europäische Kommission für eine öffentlich-private Partnerschaft. Der Breitband-Ausbau soll eventuell mit dem Strukturförderungsfonds gefördert werden.
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