EDA-Lösung von Ericsson soll T-DSL über Glasfaser ermöglichen

Der Bonner Konzern Deutsche Telekom AG hat mit dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson einen Rahmenvertrag geschlossen. Der Vertrag beinhaltet dass das Glasfasernetz der T-Com mit der EDA-Lösung von Ericsson umgerüstet wird womit dann DSL möglich ist.
Das Glasfasernetz der Festnetztochter T-Com der Deutsche Telekom AG arbeitet sowohl mit der Hytas-Technik als auch Opal-Glasfasertechnik und ist daher untauglich für DSL. Das eigentlich hochmoderne Netz wurde in den 1990er-Jahren in west-, und ostdeutschen Bundesländern verlegt.
Während sich das ostdeutsche Glasfasernetz welches mit der Opal-Technik gebaut wurde relativ leicht umrüsten lässt, sieht es bei der Hytas-Glasfasertechnik schlechter aus. Die EDA-Lösung soll nun besonders bei dem mit Hytas-Technik aufgebauten Glasfasernetz dafür sorgen dass DSL möglich ist.
Dabei wird Ericsson seine EDA-Lösung komplett in das existierende Glasfasernetz der T-Com integrieren womit dann die Breitbandabdeckung mit Bandbreiten von maximal 6 Megabit pro Sekunde erheblich erhöht werden kann.
In Ostdeutschland baut die Deutsche Telekom AG zur Zeit ihr DSL-Netz aus und soll bereits im Jahre 2008 abgeschlossen sein.
Obwohl das DSL-Netz des Bonner Konzerns bundesweit verfügbar ist besteht in ländlichen Regionen eine schlechte DSL-Versorgung. Zwar investiert die Deutsche Telekom AG dieses Jahr rund 200 Millionen Euro in den DSL-Ausbau allerdings dürfte es noch einige Jahre dauern bis alle Haushalte einen DSL-Anschluss haben werden.
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