DSL-Provider AOL Deutschland erhöht Gewinn

Der DSL-Provider AOL Deutschland erhöhte laut der Tageszeitung "Die Welt" seinen Gewinn gegenüber 2004 von 38 Millionen Euro auf 80 Millionen Euro. Das Unternehmen zählt etwa 2,8 Millionen Kunden wovon 750.000 die Breitband-Angebote nutzen.
In Deutschland belegt AOL Deutschland den vierten Platz bei den Online-Providern und ist damit die stärkste europäische Tochtergesellschaft des US-Konzerns während die britischen und französischen AOL-Töchter einen massiven Gewinn-Rückgang verzeichneten.
Nach Angaben Der Welt soll AOL Deutschland nicht mehr verkauft werden, weil das Unternehmen durch Kosteneinsparungen in die Gewinnzone gelangte.
Der Provider profitierte vom vollzogenen Strategiewechsel die Online-Zugänge mit DSL-Anschlüssen die eine höhere Gewinnspanne haben, zu vermarkten.
Der Umsatz lag im Jahre 2005 bei 700 Millionen Euro und ist damit genauso hoch wie 2004. Seit kurzer Zeit bietet AOL Deutschland eigene ADSL2+ Anschlüsse an, die mittlerweile in 22 Städten zur Verfügung stehen allerdings überwiegend nur Großstädte.
Die deutsche AOL-Tochter AOL Deutschland wurde im Jahre 1995 gegründet und gehört zum amerikanischen Medienkonzern Time Warner. Die Angebote des Providers werden weltweit von rund 25 Millionen Kunden genutzt.
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