DSL: Höheres Entgelt für letzte Meile blockiert Investitionen

Der Bonner Konzern Deutsche Telekom AG hat bei der Bundesnetzagentur beantragt, das Entgelt für die Teilnehmeranschluss (TAL) - auch letzte Meile genannt - von aktuell 10,68 Euro auf 12,03 Euro zu erhöhen. Darin sieht der Telekommunikationsverband BREKO eine Investitionsblockade für die Netzbetreiber, während die Deutsche Telekom AG diese Erhöhung als Stärkung des Wettbewerbs betrachtet.
Der Telekommunikationsverband BREKO sieht die Netzbetreiber gegenüber den Resellern im Nachteil und fordert ein TAL-Entgelt von weniger als zehn Euro. Die Reseller erhalten bis zu 54 Prozent Rabatt auf die Endkundenpreise beim Verkauf eines DSL-Produktes wie etwa einen DSL-Anschluss.
Im vergangenen Jahr hat die BREKO ein Verfahren zur Festlegung der neuen TAL-Entgelte gefordert, allerdings folgte die Bundesnetzagentur dieser Forderung bisher nicht. Der BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann findet die Forderung der Deutsche Telekom AG nach dem höheren TAL-Entgelt unanständig.
Die Deutsche Telekom AG ist mit einem Marktanteil von über 50 Prozent und mehr als zehn Millionen DSL-Anschlüssen im deutschen DSL-Markt weiterhin dominierend.
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