DSL: AOL Deutschland Verkauf bringt mehr als erwartet

Der Verkauf von AOL Deutschland soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus Online über 600 Millionen Euro einbringen, weil ein solches entsprechendes Gebot eingegangen sei.
Der Provider AOL Deutschland hat bisher diese Zahlen nicht bestätigt aber der Mutterkonzern Time Warner dementierte einen Bericht der Nachrichtenagentur dpa-AFX wonach ein Verkauf nur 400 bis 450 Millionen Euro einbringen würde.
An einer übernahme der deutschen AOL-Tochter sind die Provider Freenet AG, Versatel und Telecom Italia interessiert während United Internet letzte Woche bekanntgegeben hatte das Unternehmen nicht übernehmen zu wollen.
Der US-Medienkonzern Time Warner will AOL Deutschland verkaufen weil der Provider seine Strategie geändert hat und sich auf das Portalgeschäft statt Breitband spezialisieren möchte.
Zur Zeit hat AOL Deutschland etwa 750.000 DSL-Kunden und damit könnten die interessierten Provider ihre eigene Position im deutschen DSL-Markt erheblich verbessern. Auf seinen Musik-, und Videoportal bietet AOL mehr als 2,5 Millionen Songs und Videos zum Download an.
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