DSL-Anschlüsse: Alternativ-Anbieter müssen weniger zahlen

Künftig müssen alternative Anbieter weniger Geld für die Bereitstellung eines DSL-Anschlusses an die Deutsche Telekom AG entrichten. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation & Post (RegTP) betrachtet diese Vorleistung für eine Erweiterung des Telefonanschlusses um eine DSL-Verbindung als Nutzungsänderung.
Demnach darf die Deutsche Telekom von Alternativ-Anbietern nicht wie bislang ein Entgelt für die Kündigung eines Telefonanschlusses und Neuschaltung von DSL verlangen. Ein Entgelt müssen die Alternativ-Anbieter jetzt nur noch für die Vorleistung „Nutzungsänderung der Kupferdoppelader von niederbitratig zu hochbitratig“ zahlen.
Die Entscheidung der RegTP stößt bei beim Verband der regionalen lokalen Telekommunikationsgesellschaften BREKO auf Zustimmung, denn dadurch könnten die Anbieter bis zu 30 % je nachdem wie hoch der Arbeitsaufwand für ein DSL-Upgrade ist, sparen.
“Der Regulierer hat eine richtige und gute Entscheidung getroffen, da der Behinderung des Wettbewerbs durch die Deutsche Telekom AG jetzt Einhalt geboten wird.“, freut sich Peer Knauer, der Präsident von BREKO.
Die Entscheidung der RegTP wird vom BREKO-Präsident als positives Signal für die im März 2005 zu entscheidende Höhe der monatlichen Entgelte für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) gewertet.
“Wir sehen einen positiven Ansatz dafür, dass der Regulierer die besondere Bedeutung des Vorleistungsprodukts Teilnehmeranschlussleitung für den Infrastrukturwettbewerb erkannt hat.“, so Knauer weiter.
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