Deutschland: Neuvergabe der Wimax-Frequenzen

Die Bundesnetzagentur muss die Wimax-Frequenzen wieder neu vergeben, weil über 100 Unternehmen knapp 1000 Anträge für die 3,5 GHz-Frequenzen auf regionaler und überregionaler Ebene stellten. Bis zum Sommer soll ein neues Vergabeverfahren stehen.
Wegen der starken Nachfrage muss die Bundesnetzagentur nun neue Bedingungen und exakt abgegrenzte Regionen beim Vergabeverfahren festlegen. Diesmal sollen die wirtschaftlichen Kriterien und die vorliegende Geographie berücksichtigt werden.
Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht bekannt ob die Neuvergabe der Frequenzen bereits im Herbst abgeschlossen sein wird.
Bevor die Neuausschreibung der Wimax-Frequenzen beginnt muss sich die Bundesnetzagentur mit den über 100 Unternehmen zusammensetzen.
Die Frequenzvergabe in Deutschland wurde von Experten massiv kritisiert, weil dies ein ernstes Problem für den europäischen Wimax-Markt ist und davon die zwei Breitband-Funktechnologien WiFi und UMTS in Europa profitieren.
Die Breitband-Funktechnologie Wimax gilt als Hoffnung für die ländlichen Regionen wo noch keine DSL-Anschlüsse von der Deutsche Telekom AG aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen verlegt wurden.
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