Deutsche Telekom AG zieht Preisforderung bei DSL-Linesharing zurück

Der Bonner Ex-Monopolist Deutsche Telekom AG hat nach einer Androhung der EU ein wettbewerbsrechtliches Verfahren einzuleiten, die Preisforderung von 4,77 Euro beim DSL-Linesharing zurückgezogen. Derzeit beträgt die monatliche Miete beim Line-Sharing 2,43 Euro, berichtet die Zeitung Die Welt.
Das DSL-Linesharing ist ein Vorleistungsprodukt der Deutsche Telekom AG und ermöglicht es Wettbewerbern des Konzerns die letzte Meile hin zum Endkunden für derzeit 2,43 Euro monatlich zu mieten.
Die Europäische Union hatte die Preispolitik der Deutsche Telekom AG kritisiert, wobei die monatliche Grundgebühr für das DSL-Linesharing der Streitpunkt war und die Monatsmiete den Konkurrenten kein kostendeckendes DSL-Angebot erlaube.
Die Deutsche Telekom AG muss nun einen neuen Entgelt-Antrag bei der Bonner RegTP (Regulierungsbehörde für Telekommunikation & Post) einreichen, wobei die Miete in Höhe der derzeitigen 2,43 Euro liegen soll.
Von einer sinkenden Miete beim DSL-Linesharing gehen Marktbeobachter aus während sich die Deutsche Telekom AG nach eigenen Worten von der EU erpresst fühlt und laut dem Bonner Ex-Monopolisten sei der DSL-Wettbewerb in Deutschland äußerst hart.
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