DB Research: Rund 60 UMTS-Netze in Europa

Nach Angaben des Analysten Stefan Heng von DB Research gibt es in Europa rund 60 UMTS-Netze und die UMTS-Penetration wird bis zum Jahre 2010 auf über 60 Prozent steigen. Das Wachstum wird zur Zeit besonders von den Anbietern forciert und die Endgerätehersteller wollen bis zum Jahresende 2006 international über 100 Millionen UMTS-Geräte verkaufen.
Im vierten Quartal letzten Jahres wurden neun Millionen UMTS-Endgeräte verkauft und laut der Marktforschungsfirma DB Research beschäftigte sich jeder dritte der 12,4 Millionen neuen Mobilfunkverträge mit UMTS. Damit der Trend anhält bittet Stefan Heng die Systemanbieter das Thema Sicherheit nicht zu vernachlässigen.
"UMTS kommt langsam und leise, statt abrupt und schnell. Die UMTS-Netze sind aufgebaut, das Geschäft mit UMTS läuft an, und Inhalte-Anbieter, Endgerätehersteller sowie Telcos arbeiten zusammen an UMTS-basierten weiterführenden Angeboten. Entgegen vielen Erwartungen", erklärte Stefan Heng.
Zudem sollte auch das zwar noch nicht endgültig wissenschaftlich belegte aber dennoch vorliegende gesundheitliche Risiko durch elektromagnetische Wellen berücksichtigt werden denn die Kunden sind bei diesem Thema hochsensibel.
In Deutschland wurden im Sommer 2000 für rund 50 Milliarden Euro sechs UMTS-Lizenzen versteigert und mittlerweile steht UMTS bundesweit zur Verfügung.
Die Provider rüsten ihre UMTS-Netze mittlerweile mit der Breitband-Technologie HSDPA auf womit die Bandbreite von 384 Kilobit auf bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde erhöht werden kann.
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