City/Regiocarrier wollen 700 Ortsnetze mit Breitband erschließen

Rund 700 neue Ortsnetze wollen die City-, und Regiocarrier in den kommenden zwei Jahren mit Breitband erschließen, welche über ein eigenes Netz verfügen und somit die Breitbandtechnologie in Deutschland weiter verbreiten, heißt es von Peer Knauer, dem Präsidenten des Branchenverbandes Breko auf der Cebit.
"Die City- und Regio-Carrier sind bereit, in erheblichem Umfang über ihr bisheriges Engagement hinaus die breitbandigen TK-Netze in die Fläche auszubauen", sagte Peer Knauer.
"Will Deutschland bei der Breitbandentwicklung im europäischen Vergleich eine Spitzenposition einnehmen, müssen sich auch die Teilnehmeranschluss-Entgelte an diesem Maßstab orientieren", erklärte Knauer weiter.
Wenn die monatlichen TAL-Entgelte von aktuell 11,80 Euro je TAL-Leitung (Teilnehmeranschlussleitung) auf unter 10 Euro sinken, würden die Breko-Unternehmen weitere 1000 Hauptverteiler einrichten und damit 700 neue Ortsnetze erschließen. Die Investitionen würden laut Breko dann bei rund 500 Millionen Euro liegen und dadurch die Breitbandversorgung in ländlichen Regionen spürbar erhöht.
"Wir sehen die Bundesregierung in der Verantwortung, den breitbandigen Infrastrukturwettbewerb in der Fläche dadurch zu stärken, dass sie die Bedingungen für Infrastrukturinvestitionen und Innovationen verbessert. Der möglichst rasche Ausbau der breitbandigen Netzinfrastruktur im Wettbewerb hat immense Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland, was zu Arbeitsplatzsicherung und weiteren Beschäftigungseffekten führen wird", fordert Knauer abschließend.
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