Bundesnetzagentur fordert VDSL-öffnung

Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, fordert dass die Deutsche Telekom AG ihr künftiges VDSL-Netz für die Wettbewerber öffnet aber dagegen spricht sich der Bonner Konzern massiv aus, berichtete die Financial Times Deutschland am heutigen Mittwoch.
"Ein Netz wird wertvoller für den Betreiber, je mehr Menschen es nutzen. Ich plädiere daher für Gespräche der Telekom mit den Wettbewerbern", sagte Matthias Kurth in Bezug auf das VDSL-Netz der Deutsche Telekom AG welches zur Zeit in zehn Großstädten verfügbar ist.
Die Deutsche Telekom AG will über drei Milliarden Euro in den Aufbau eines 50 Megabit schnellen VDSL-Netzes investieren und sollte die Bundesregierung einen zeitweisen Wettbewerbsschutz geben möchte der Konzern weitere vierzig Großstädte mit VDSL versorgen.
Der Bonner Ex-Monopolist hat laut Matthias Kurth keine Möglichkeit sich gegen die Möglichkeit eines technischen Zugangs bei dem VDSL-Netz zu sperren.
"Wer in eine neue Technik investiert, soll auch höhere Renditen bekommen - als Ausgleich des Investitionsrisikos.", zeigt sich Matthias Kurth verständnisvoll für die Deutsche Telekom AG welche in den ersten Jahren mit VDSL Pioniergewinne einfahren möchte allerdings betonte der Chef der Bundesnetzagentur dass es Kompromisse gibt die sich kommerziell ausloten lassen ohne Eingriff des Regulierers.
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