Bundesnetzagentur: 10,4 Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland

DSLWEB News | , 15:23 Uhr

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Nach dem aktuellen Tätigkeitsbericht 2004/2005 der Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland mit Stand Ende letzten Jahres zirka 10,4 Millionen DSL-Anschlüsse. Im Jahre 2005 wurden 3,6 Millionen neue DSL-Anschlüsse geschaltet.

Von den Haushalten in Deutschland besitzen mittlerweile 27 Prozent einen DSL-Anschluss und dass sind 10 Prozent mehr als im Jahre 2004. Zu diesen guten Wachstum trugen die massiv gefallenen Preise bei den DSL-Flatrates und DSL-Paketen erheblich bei.

Die Konkurrenten der Deutschen Telekom AG konnten ihren Marktanteil im deutschen DSL-Markt bezüglich der DSL-Anschlüsse im Jahre 2005 auf 38 Prozent erhöhen während es zwei Jahre zuvor noch 9 Prozent waren.

Bei den DSL-Direktanschlüssen verzeichneten die Wettbewerber einen Anstieg ihres Marktanteils auf 28 Prozent.

"Nachdem im Jahr 2003 die Wettbewerber nur 9 Prozent der DSL-Anschlüsse bereitstellten, wird sich ihr Marktanteil Ende 2005 voraussichtlich mehr als vervierfacht haben und ca. 38 Prozent betragen. Erfreulich ist insbesondere, dass sich der Marktanteil der Wettbewerber an den DSL-Direktanschlüssen auf 28 Prozent erhöht hat. Diese werden in der Regel über die Anmietung der Teilnehmeranschlussleitung realisiert", sagte Matthias Kurth der Präsident der Bundesnetzagentur.

Gegenüber der Deutschen Telekom AG investierten deren Konkurrenten im Jahre 2004 rund 3,1 Milliarden Euro in die eigene Infrastruktur.

Die Invesitionen des Bonner Konzerns beliefen sich hingegen nur auf 2,6 Milliarden Euro und dass sind 3,7 Milliarden Euro weniger als 2001.

Die Kabelnetzbetreiber haben bislang 240.000 Breitband-Kunden und dass ist im Vergleich zu den etwa 10,4 Millionen Breitbandkunden ein sehr geringer Anteil was nicht zuletzt an der Zugangsregulierung liegt.

"Daher spielt die Zugangsregulierung im Anschlussbereich in Deutschland nach wie vor die entscheidende Rolle im Bereich des Breitbandwettbewerbs", so Matthias Kurth weiter.

Die Umsätze in der Telekommunikationsbranche stiegen seit der Liberalisierung vor sieben Jahren mit Stand des Jahres 2004 auf 66,8 Milliarden Euro und dass sind 22,6 Milliarden Euro mehr als 1998.

"Davon konnten alle Marktteilnehmer, auch diejenigen, die Marktanteile verloren haben, profitieren. Auch der Anstieg der Umsatzerlöse um 4 Prozent von 64,2 Mrd. € im Jahr 2003 auf 66,8 Mrd. € in 2004 und von voraussichtlich 2,3 Prozent in diesem Jahr auf 68,3 Mrd. € ist im Vergleich zum allgemeinen Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesen Jahren beachtlich. Die Steigerung ist umso erstaunlicher, als die Preise für TK-Dienstleistungen im gleichen Zeitraum drastisch gefallen sind: Für Auslandsgespräche zu den zehn wichtigsten Zielländern z. B. muss der Nutzer heute im Vergleich zur Zeit unmittelbar vor der Liberalisierung am 1. Januar 1998 bis zu 97 Prozent weniger zahlen", erklärte Matthias Kurth.


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