Breitbandzugänge in den USA nur schwer zu bekommen

In Amerika ist ein Hochgeschwindigkeitszugang Internet nur sehr schwer zu bekommen. So kommen in Kleinstädten beim Ausbau der Highspeedzugänge meist mittelständische Dienstleister den mächtigen Telekommunikationskonzernen zuvor weil diese nicht schnell genug sind. Neben einer monatlichen Grundgebühr sind viele Leute auch bereit ein paar hundert Dollar anzulegen um in den Genuss eines Breitbandzugangs zu kommen.
Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen/Netratings sind derzeit nur 39,00 Millionen Amerikaner via Breitbandzugang im Netz was 13,00 % der gesamten Bevölkerung entspricht. Innerhalb der letzten 12 Monate stieg der Zahl der Breitbandnutzer um 50,00 % während die überwiegende Mehrheit der Amerikaner immer noch mit langsamer Geschwindigkeit im Internet unterwegs sind.Die durchschnittliche Monatsgebühr für einen Breitbandzugang liegt bei 30,00 bis 60,00 Dollar.Im Vergleich mit anderen Ländern liegen die USA bei den Hochgeschwindigkeitszugängen aber nicht an der Spitze. Nach Patrick Mahoney einem Analyst der Markforschungsfirma Yankee Group werden sich die Einnahmen für Breitbandzugänge von aktuell 7,40 Mrd. Dollar auf 21,00 Mrd. Dollar im Jahre 2007 erhöhen.
Weltweit surfen nach einer Erhebung der UN-Organisation International Telecommunication Union rund 62,00 Millionen Haushalte mit schnellen Onlinezugängen durch das Web.
In Südkorea surfen bereits 60,00 bis 70,00 % aller Haushalte mit Breitbandzugängen durchs Internet. Das asiatische Land gibt rund 10,00 % seiner Wirtschaftsleistung für Projekte der Informationstechnologie aus. Neben Südkorea haben auch Hong Kong, Japan und Kanada pro Kopf der Bevölkerung mehr Breitbandzugänge als in Amerika.
In Europa haben 20,00 Millionen Haushalte einen Breitbandzugang und Forrester Research stellte fest dass der europäische Markt in diesem Bereich um 92,00 % im Jahre 2002 gegenüber dem Vorjahr angewachsen ist. Das Marktforschungsinstitut geht davon aus dass im Jahre 2008 von 50,00 Millionen europäischen Haushalten ca. 71,00 % davon einen ADSL-Zugang besitzen werden.
In Deutschland wählt sich ein Großteil der Bevölkerung über einen Telefonanschluss ins Web ein und mit mehr als 90,00 % Marktanteil an den Kupferkabeln (die für DSL-Zugänge notwendig sind) gilt die Deutsche Telekom AG quasi als Monopolist. Die Deutsche Breitbandinitiative macht sich Gedanken darüber wie man große Teile der Bevölkerung schneller mit Online-Informationen versorgen kann Die Deutsche Telekom versorgt zur Zeit 4,00 Millionen DSL-Kunden hier im Land. Leider erwies sich der Highspeedzugang Powerline mit der man via Stromsteckdose ins Internet kommt als Flop der von einem großen deutschen Energiekonzern angeboten wurde.
Mehr Infos zur Deutschen Breitbandinitiative auf www.breitbandinitiative.de
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