Breitband: Teles AG legt Super Hotspot auf Eis

Das Berliner Unternehmen Teles AG hat seine Pläne auf Eis gelegt, einen Super Hotspot Berlin Brandenburg auf Basis von DVB-T Basis aufzubauen weil der UHF-Kanal 65 durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg nicht zugeteilt wurde.
Im letzten Dezember gab die Teles AG bekannt in der Region Berlin-Brandenburg einen flächendeckenden bis zu 16 Megabit schnellen drahtlosen Breitbandzugang aufzubauen. Der nicht erteilte UHF-Kanal 65 sollte für die Downloads dienen und das Mobilfunknetz als Rückkanal.
Der Vorstandsvorsitzende der Teles AG, Prof. Sigram Schindler zeigte sich wenig erfreut über das Desinteresse der Politik am digitalen terrestrischen Fernsehen und bedauert das Projekt Super Hotspot Berlin-Brandenburg einzustellen.
In einer gestrigen Pressemitteilung kritisiert Prof. Sigram Schindler die mehrjährige Hängepartie der Hüter des Medienrechts hier im Land.
"Mittelstandsunternehmen wie die TELES können sich nicht auf mehrjährige Hängepartien einlassen, wie sie die Hüter des Medienrechts in Deutschland — das hier auch noch durch den Föderalismus kompliziert wird — als Normalität ansehen: Investitionen in Millionenhöhe dürfen sie nicht tätigen, solange solche Gefahren bestehen. Ob die neue Bundesregierung an dieser wirtschaftlichen Blockierungs-Krake der allseits bekannten überregulierung etwas ändern kann bleibt abzuwarten.", heißt es in der Pressemitteilung der Teles AG in Bezug auf den Super Hotspot Berlin-Brandenburg.
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