Breitband: CDU fordert keine Benachteiligung ländlicher Regionen

Die CDU NRW hat die Bundesnetzagentur aufgefordert die Ausschreibungsbedingungen für die zur Auktion stehenden Wimax-Frequenzen zu verbessern wo dann ländliche Regionen berücksichtig werden sollen, berichtete die Computerwoche am Montag.
"Aufgrund fehlender DSL-Breitband-Anschlüsse sind viele Gewerbegebiete im ländlichen Raum mit einem ganz entscheidenden Standorthindernis versehen. Dies darf durch die WIMAX-Ausschreibung nicht noch zementiert werden. Es muss nun endlich im Sinne der ländlichen Kommunen gehandelt werden", erklärte Thomas Jarzombek der Beauftragte für neue Medien der CDU NRW.
Nach einer aktuellen Studie der Initiative D21 und des Bundeswirtschaftsministeriums könnte die Wirtschaft bis zum Jahre 2010 mit Breitbandzugängen um 46 Milliarden Euro wachsen und 265.000 neue Jobs schaffen.
Wie die Studie weiter berichtet läßt sich die Breitbandlücke in ländlichen Regionen nur schließen, wenn Privatpersonen und Unternehmen bereit sind höhere Gebühren an die Betreiber zu zahlen.
Die Breitbandfunktechnologie Wimax gilt als eine preisgünstige DSL-Alternative und ermöglicht den Aufbau eines Breitbandnetzes ohne wie bei DSL-Anschlüssen notwendig teure Erdarbeiten zu tätigen. Auf dem Land warten etwa vier bis acht Millionen Haushalte auf einen DSL-Anschluss.
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