Boeing stellt Breitband-Dienst ein

Der amerikanische Flugzeugkonzern Boeing stellt seinen Breitband-Dienst Connexion by Boeing ein, weil er sich nach Unternehmensangaben nicht rechnet und kein Markt dafür entstanden sei, berichtete das Handelsblatt.
Den Breitband-Dienst Connexion by Boeing haben nur einige wenige Airlines in ihre Flugzeuge eingebaut und setzen teilweise auf Internetzugänge die per Mobilfunk laufen. Von der Einstellung des auf Satellit basierenden Breitband-Dienstes sind 600 Mitarbeiter betroffen die allerdings in anderen Bereichen des Konzerns eingesetzt werden sollen.
Aufgrund der Einstellung des Breitband-Dienstes Connexion by Boeing entsteht dem Konzern im zweiten Halbjahr eine Sonderbelastung von 320 Millionen US-Dollar. In seinen Breitband-Dienst hat das Unternehmen seit dem Jahre 2000 rund eine Milliarde US-Dollar investiert.
Zwar wird der Satelliten-Breitbanddienst von einigen wenigen Airlines genutzt allerdings waren nur ein paar Fluggäste bereit während eines Flugs dafür 10 bis 27 US-Dollar pro Stunde zu zahlen. Zur Zeit wird Connexion by Boeing von den Fluggesellschaften Lufthansa, SAS, Singapore Airlines und Japan Airlines eingesetzt.
Die Fluggesellschaft Lufthansa AG hat bislang 62 von 80 Langstreckenmaschinen mit Connexion by Boeing ausgerüstet wodurch die Passagiere dann per Notebook sowohl eMails lesen als auch durch das Internet surfen können. Für die Nutzung müssen 10 bis 27 US-Dollar pro Stunde gezahlt werden.
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