Asien: Marktvolumen mit FTTH-Breitband steigt bis 2009 auf 10,9 Mrd. US-Dollar

Laut der aktuellen Studie der Marktforschungsfirma In-Stat wird das Marktvolumen mit Breitband-Verbindungen per FTTH (Fibre-to-the-Home - Glasfaser) in der asiatisch-pazifischen Region gegenüber dem letzten Jahr von 4,4 Milliarden US-Dollar bis zum Jahre 2009 deutlich auf 10,9 Milliarden US-Dollar steigen.
Bereits seit dem Jahre 2001 existiert in Japan ein FTTH-Netz mit Bandbreiten die bei bis zu 100 Megabit pro Sekunde liegen und somit fünfzig mal schneller als ADSL oder Kabel-Verbindungen sind und monatlich rund 40 US-Dollar kosten.
Das Breitband-Glasfasernetz wird laut dem japanischen Kommunikations-Ministerium mittlerweile von vier Millionen Japanern genutzt und soll nach einer Einschätzung des Tokioter Instituts MM Research zufolge bis Ende März diesen Jahres auf 5,35 Millionen Nutzer zulegen weil monatlich über 200.000 User hinzukommen.
Gegenüber Japan setzen die Chinesen ein FTTH-Breitbandnetz nicht flächendeckend ein sondern nutzen es um Verbindungen mit lokalen Netzwerken aufzubauen die wiederum einen Breitband-Zugang ermöglichen.
Die Süd-Koreaner nutzen die hohe Bandbreite der FTTH-Breitbandnetze überwiegend für Onlinespiele, Video on Demand und E-Commerce.
Während in Japan, China und Südkorea die Glasfaser-Breitbandnetze bereits fest etabliert sind, bauen Unternehmen wie die Deutsche Telekom AG hier im Land erst jetzt ein solches Glasfasernetz auf.
Das Glasfasernetz des Bonner Ex-Monopolisten wird 50 Megabit schnell sein und für drei Milliarden Euro in fünfzig Großstädten aufgebaut während ländliche Regionen kaum mit DSL-Anschlüssen versorgt sind.
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