Analyse: UMTS-Netze könnten überlastet werden

Nach einer aktuellen Analyse der britischen Marktforschungs-Firma Sound Partners Research könnten die UMTS-Netze der meisten Mobilfunk-Anbieter in Europa ausgeschöpft sein, wenn rund 40 % aller UMTS-Handynutzer täglich acht Minuten die TV-Dienste nutzen würden. Damit könnte den UMTS-Netzen eine überlastung drohen.
"Wenn rund 40 Prozent aller 3G-Handy-Kunden acht Minuten pro Tag TV-Dienste in Anspruch nehmen, wäre die Kapazität des Netzes ausgeschöpft", heißt es in der Analyse der Marktforschungsfirma Sound Partners Research.
Zur Zeit bauen die Mobilfunk-Anbieter ihre UMTS-Netze in Großstädten und ländlichen Regionen aus aber bereits jetzt kommt es zu Kapazitätsproblemen, wenn viele User in einem Gebiet UMTS-Dienste in Anspruch nehmen.
Im Vergleich zu der Sprachtelefonie sind die Gewinn-Margen die man mit TV-, und Videodiensten erzielen kann eher klein, berichtet die Analyse von Sound Partners Research.
Derzeit bieten die Mobilfunk-Anbieter TV-Clips gratis an aber im nächsten Jahr möchte zum Beispiel Vodafone für die Mobile-TV Angebote weitere Gebühren verlangen.
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