WIK-Studie: WLAN stößt auf Kritik

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Nach einer Studie vom Wissenschaftlichen Institut für Kommunikationsdienste (WIK GmbH) soll Public WLAN kein tragendes Geschäftsmodell werden. Eine Alternative zu UMTS soll es ebenfalls nicht sein.

Die Ergebnisse dieser Studie werden aber nicht von allen Branchenexperten geteilt, so kritisiert Ralf Sürtenich der Telekommunikationsexperte der Unternehmensberatung insieme business scharf im Magazin Neue Nachricht:“Wohin sich die Preise für Public WLAN bewegen, sehen wir bereits in der Schweiz. Preise von rund zwei Franken pro Stunde und Flatrates für die Home Zone gehen in eine marktkonforme und wettbewerbsfähige Richtung. Was das Thema Geschäftsmodelle angeht, hat Public WLAN ohne horrende Lizenzkosten und mit einer wesentlichen einfacheren Infrastruktur auf der Transportebene immense Vorteile gegenüber UMTS. Die Geschäftsmodelle für Public WLAN werden ganz anders funktionieren“.

Der Telekommunikationsexperte weist auch darauf hin dass es bisher noch keine brauchbaren und vom Markt akzeptierten Anwendungen für die mobilen Datendienste gibt, wodurch der mobile transparente Internetzugang bleibt.

“Es ist absurd wenn jemand annimmt, dass Preise von 1,99 Euro für einen Klingelton, wie es auch die großen Mobilfunknetzbetreiber anbieten, eine Basis für erfolgreiche mobile Mehrwertdienste sein können. Bisher hat die Mobilfunkbranche es nicht geschafft, auch nur eine wirklich werthaltige Datenapplikation zu entwickeln, es sind nur Gimmicks und Spielereien. Den transparenten, schnellen und mobilen Internetzugang aber für den sich durchaus ein Markt entwickelt, kann nur WLAN und später Wimax-Technologie liefern“, erklärte Sürtenich.

Nach den Worten von Omar Korshed dem Vorstandsvorsitzenden des Abrechnungsspezialisten acoreus AG wird Public WLAN den Telekommunikationsmarkt komplett verändern. “Wie viele einzelne Betreiber von Public WLAN Hotspots es dabei gibt, spielt keine Rolle. Die Kosten für die Betreiber sind gering, sie partizipieren an den WLAN-Umsätzen und steigern gleichzeitig die Attraktivität ihres Standortes. Von allen mobilen Datenübertragungsverfahren ist der WLAN der erste Service, der tatsächlich schnell die kritische Masse im Markt erreichen und sich als Standard durchsetzen wird“, sagte Korshed.

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