Breitbandzugänge bei US-Filmkonzernen unbeliebt

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Die Telekommunikationsunternehmen rüsten derzeit weltweit ihre Netze auf damit in Zukunft Fernsehen (inkl. Video on Demand, interaktives TV und Spiele) per Telefonbuchse angeboten werden kann, berichtet das Magazin DiePresse.com. In der TK-Branche heißt dies “Triple Play“ worauf die US-Filmkonzerne aber ablehnend reagieren.

Auf dem im italienischen Venedig stattfindenden Broadband World Forum 2004 rät Alan Mottram, Präsident für Internetanwendungen bei Alcatel, den Telekommunikationsunternehmen sich schnell mit den US-Filmkonzernen zu unterhalten.

Zur Zeit sehen die US-Filmkonzerne die Telekommunikations-, und Onlineprovider als den ersten Hauptfeind an, weil die Breitbandanschlüsse derzeit aufgerüstet werden damit Filme per Telefonbuchse zum Fernsehgerät übertragen werden können.

Die Bandbreite werde durch die Aufrüstung der Netze 20mal schneller sein als zur Zeit wodurch das Kopieren sowie Verbreiten von Filmen über das Internet nur wenige Minuten dauern würde.

Die Zahl der Breitbandzugänge wird nach Schätzungen des französischen Netzwerkausrüsters Alcatel von zur Zeit 100 Millionen bis zum Jahre 2006 auf 250 Millionen ansteigen.

Nach Meinung von Alan Mottram seien drei Punkte weltweit noch nicht gelöst. So müssen erstens die Telekommunikationsfirmen (TKs) die US-Filmkonzerne überzeugen, dass das Thema Filmpiraterie ernstgenommen und Gegenmaßnahmen ergriffen würden.

Als zweites wünschten sich die US-Filmkonzerne von den TKs einen klaren Abrechnungsmodus mit dem klar sei für welche Leistung welcher Kunde was bezahlt habe. Als dritten Punkt fordern Hollywoods Filmgesellschaften einen Einblick in die Kundendaten, damit das Konsumverhalten der TK-Kunden abgeschätzt werden könne.

Die derzeit existenten Sicherheitskriterien wie digitale Wasserzeichen, welche jede Filmkopie trage sei ausreichend und die Abrechnung erfolge bereits exakt, erwiderten dagegen die Telekommunikationsunternehmen gegen die Anschuldigungen der US-Filmindustrie.

Vom kommenden Jahr an setzt die Telekom Austria “Triple Play“ ein und will verschiedene Fernsehprogramme per aufgerüsteten Telefonleitungen zu TV-Geräten übertragen.

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