60.000 neue Jobs durch öffnung des VDSL-Netzes

Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Mercer Management Consulting und Nera Economic Consulting würden 60.000 Jobs entstehen wenn das VDSL-Glasfasernetz für den Wettbewerb geöffnet wird. Außerdem würde eine Preisfreigabe im Breitbandmarkt das BIP jährlich um 0,2 Prozent bzw. 4,5 Milliarden Euro steigen lassen.
Sollte der Breitbandmarkt in Deutschland liberalisiert also geöffnet werden, so könnte nach der Studie bis zum Jahre 2010 die Zahl der Breitband-Nutzer von 8 Millionen auf 20 Millionen deutlich zulegen. Auf die Konkurrenten des Bonner Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG könnte sich eine freie Gestaltung der Preise positiv auswirken.
Der Bonner Konzern Deutsche Telekom AG möchte drei Milliarden Euro in den Aufbau eines 50 Megabit schnellen VDSL-Glasfasernetzes investieren und damit 50 Großstädte versorgen.
Für eine bestimmte Zeit fordert das Unternehmen jedoch einen Wettbewerbsschutz für das VDSL-Glasfasernetz aber die Europäische Union befürchtet da ein neues Monopol bei VDSL. Zur Zeit baut der Konzern in bundesweit zehn Großstädten bereits ein VDSL-Glasfasernetz auf.
In der Studie heißt es weiter dass eine zu strenge Regulierung die Zukunftsaussichten und Wachstum im deutschen Breitbandmarkt gefährdet.
"Die Schwierigkeit ist, dass kaum objektiv festzustellen ist, wo der marktgerechte Preis für eine solche Netznutzung durch Wettbewerber liegt.", erklärte Uli Prommer welcher Berater bei Mercer Management Consulting ist.
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