EU-Projekt gegen Spamflut

Spam-Mails strapazieren nicht nur die Nerven von Internetnutzern sondern richten auch einen immensen wirtschaftlichen Schaden an. Experten gehen davon aus, dass die weltweit entstandenen Kosten im Jahr 2006 bei etwa 50 Millionen Euro lagen. Ein von der EU gefördertes Projekt soll Spamversendern nun europaweit das Handwerk legen.
Vorgesehen ist zunächst die Einrichtung nationaler Spam-Meldestellen, bei der sich jeder Nutzer über Spam beschweren kann. Anschließend sammelt eine EU-länderübergreifende Datenbank die Spammeldungen aus den einzelnen Ländern und speichert sie. Die Informationen werden dann an nationale Strafverfolgungsbehören, Unternehmen und Internet Service Provider weitergeleitet, erläutert Rechtsanwalt Sven Karge vom deutschen IT-Branchenverband eco.
"Spot-Spam", so der Name des Projektes, soll helfen, die Spamversender und deren Auftraggeber besser aufzuspüren und ihnen konkrete Rechtsverstöße nachzuweisen. Laut Karge lässt sich die Spamflut auf diese Weise reduzieren, komplett beseitigen werde man sie jedoch nicht können.
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