DSL Unterversorgung als Standortnachteil

Regionen, denen es an Zugang zu schnellem Internet mangelt, haben einen eindeutigen Standortnachteil. Um dies zu ändern, fordert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Überarbeitung der geltenden EU-Universaldienstverpflichtung. Diese sieht zwar eine Grundversorgung von Festnetztelefonie vor, vernachlässigt aber die steigende Bedeutung von Breitbandanschlüssen.
Hintergrund: Der Telekommunikationsmarkt läuft in fast allen EU-Ländern auf privatwirtschaftlicher Grundlage. Dies macht es schwierig, eine vollständige Breitband-Abdeckung zu erreichen. Ein neuer Rechtsrahmen solle deshalb die Bereitstellung auch in bislang schlecht versorgten Gebieten sicherstellen. Laut DIW könnte die Ausbreitung von schnellen Internetzugängen über Fonds finanziert werden, die sich beispielsweise aus Pauschalbeiträgen aller Nutzer von Telekommunikationsdienstleistungen speisen.
In Deutschland nutzen derzeit nur etwa 17 Prozent der Bürger einen schnellen Breitbandzugang. Damit liegt man im europäischen Durchschnitt. Zwar strebt die Bundesregierung bis 2008 eine Bereitstellung von Breitbandanschlüssen für 98 Prozent der deutschen Haushalte an. Ob die Regeln der Marktwirtschaft dies ohne gesetzliche Vorschriften zulassen, muss nach Meinung des DIW bezweifelt werden.
Quelle: DIW
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