DSL Markt: Behält Freenet seine DSL Sparte?

Eigentlich schien die Sache klar: Bereits im Juni vergangenen Jahres bot der damalige Freenet-Vorstand Eckhard Spoerr die Festnetz-Sparte des Konzerns offiziell zum Verkauf an. Nach der kostspieligen Übernahme des Mobilfunk-Anbieters Debitel wollte man sich auf das Mobil-Geschäft fokussieren und den Verkaufserlös zur Schuldentilgung nutzen. Möglicherweise kommt es nun aber doch anders - im Rahmen der offiziellen Präsentation des Geschäftsberichtes 2008 räumte Finanzvorstand Axel Krieger die Möglichkeit ein, dass Freenet am DSL Geschäft festhalten könnte.
Generell, so Krieger, sei der Verkauf der DSL-Sparte weiterhin vorgesehen. Da das Breitbandgeschäft trotz starker Kundenverluste aber erheblich rentabler geworden sei, sehe man konzernintern inzwischen durchaus Alternativen zu den ursprünglichen Verkaufsplänen. Die Verbesserung des Ergebnisses schreibt Freenet laut Geschäftsbericht vor allem strengeren wirtschaftlichen Kriterien bei der Kundenakquise zu. Insgesamt konnten die Verluste im DSL-Geschäft im Lauf des letzten Jahres von 112 Millionen Euro auf 64 Millionen Euro gedrückt werden.
Berichten zufolge sind die bisherigen Verkaufsverhandlungen an dem von Freenet geforderten Mindestpreis gescheitert. Auch der neue Vorstands-Sprecher Joachim Preisig bekräftigte nun noch einmal, dass das DSL-Geschäft nicht um jedem Preis verkaufen werden soll. Angesichts des derzeitigen Markt-Klimas erscheint es also gar nicht so unwahrscheinlich, dass Freenet auch in Zukunft als DSL Anbieterauf dem Markt vertreten sein wird.
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