Druck auf DSL Netzbetreiber

DSLWEB News vom 08. Oktober 2007

Die Bundesnetzagentur fordert die Telekom-Konkurrenten zu Investitionen in eigene Glasfasernetze auf. Die alternativen Anbieter sollen in den nächsten Monaten Vorschläge zum Netzaufbau machen, sagte Präsident Matthias Kurth in einem Interview der Wirtschaftswoche.

Als Regulierer müsse die Bundesnetzagentur dafür sorgen, dass mehrere, "gut ausgebaute Auffahrten zur weltweiten Datenautobahn" entstünden, so Kurth weiter. Der Verbraucher könne sich dann entscheiden, welche er nutzen möchte. Nur so werde man einen Rückfall in die "Monopolwelt" verhindern. Ebenfalls wichtig sei, dass die Bandbreiten nicht bei 20 Mbit pro Sekunden stehen bleiben, sondern Schritt für Schritt vergrößert werden. Mit Glasfasernetzen lassen sich deutlich höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten erreichen als mit Kupferkabelnetzen, weshalb man Infrastrukturinvestitionen in Zukunft belohnen werde.

Hintergrund: Die Deutsche Telekom hatte den Bau ihres Glasfasernetzes an die Bedingung geknüpft, dass die Wettbewerber keinen Zugang zu ihren Verteilerkästen erhalten. Mittlerweile hat die Bundesnetzagentur rechtliche Grundlagen geschaffen, die diese Koppelung außer Kraft setzt.

Quelle: Wirtschaftswoche

 

 

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