DSL Markt: Vodafone mit 55.000 DSL Neukunden

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Heute hat der britische Telekommunikations-Konzern Vodafone seinen Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 09/10 vorgelegt. Die Zahl der in Deutschland geschalteten Vodafone DSL Zugänge hat sich im Zeitraum von Januar bis zum 31. März demnach um 55.000 auf inzwischen 3,46 Millionen erhöht. Einschließlich Wholesale-Anschlüssen und mobilem DSL lag die Zahl der von Vodafone bereitgestellten Internetzugänge zum Ende des ersten Jahresquartals bei 3,85 Millionen.

Vodafone DSL festigt Position als Nummer 2
Mit dem Plus von 55.000 zusätzlichen DSL Anschlüssen fiel der Kundenzuwachs bei Vodafone Deutschland deutlich geringer aus als in den beiden vorangegangenen Quartalen, in denen Vodafone jeweils um rund 130.000 DSL Verträge zulegen konnte. Auch an das Quartalsergebnis aus dem Vorjahr mit 64.000 Netto-Neukunden reichen die aktuellen Zahlen nicht ganz heran. Dennoch gehört Vodafone damit zu den eindeutigen Gewinnern auf dem deutschen DSL Markt, einzig die Deutsche Telekom konnte zum Jahresanfang höhere Neukundengewinne verzeichnen (+ 188.000 DSL Verträge). Zudem setzte sich Vodafone so weiter von der United Internet-Tochter 1&1 ab, die mit 3,31 Millionen DSL Anschlüssen den dritten Platz im Ranking der kundenstärksten deutschen DSL Anbieter belegt: Während es Vodafone gelang, seinen DSL Kundenstamm auszubauen, konnte 1&1 nach effektiven Kundenverlusten in den letzten Quartalen die Zahl seiner DSL Anschlüsse lediglich auf dem Niveau des 4. Quartals 2009 halten.

Mobiles Internet und Festnetz bremsen Umsatzverluste
Die Reduzierung der Roaming-Kosten, der erhöhte Konkurrenzdruck und verändertes Kundenverhalten sorgten im Geschäftsjahr 09/10 für einen Umsatzrückgang von insgesamt 5 Prozent im Mobilfunkbereich. Im ersten Quartal 2010 schwächte sich dieses Minus im Vergleich zum Vorjahresquartal jedoch auf 1,8 Prozent ab. Zur Stabilisierung trug auch die deutlich gestiegenen Umsätze mit mobilen Datendiensten bei, die auf das gesamte Geschäftsjahr um 26,7 Prozent zulegen konnten. Durch die starken Kundengewinne stiegen die Festnetz-Umsätze im gleichen Zeitraum um 1,6 Prozent an. Europaweit machen die mobilen Sprachdienste derzeit 62 Prozent der gesamten Service-Umsätze aus, die restlichen 38 Prozent verfielen auf mobile Datendienste, das Festnetz, SMS und andere Leistungen.

Mehr Zahlen und Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Entwicklungen auf dem deutschen Breitband-Markt finden sich im ausführlichen DSLWEB Marktreport Q1 2010.



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