DSL Markt: United Internet erhöht Prognose

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Im Vergleich zum Vorjahr konnte United Internet seinen Gesamt-Umsatz im 1. Halbjahr 2011 um 8,4 Prozent steigern und kam so erstmals auf einen Halbjahresumsatz von knapp über einer Milliarde Euro. Das Konzernergebnis stieg im Jahresvergleich deutlich von rund 77 auf 102,2 Millionen Euro. In Anbetracht der positiven Geschäftsentwicklung hebt das Unternehmen seine Umsatzprognose leicht an und rechnet nun mit einem Jahresumsatz von 2,05 Milliarden Euro.

Breitband-Nutzung wird auch bei 1&1 zunehmend mobil
Die Sparte Access, in der die klassischen Festnetz-Produkte für Privatkunden und die neuen Angebote für das mobile Internet zusammengefasst sind, sorgte für einen Umsatz von 657 Millionen Euro, was einem Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2011 entspricht. Trotz hoher Kosten für Kundengewinnung und Subventionierung von Mobilfunk-Hardware erreichten die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) dabei fast das Niveau des Vorjahres. Das Geschäft mit dem mobilen Internet hat nicht an Schwung verloren. Nach 100.000 Neukunden im Q1 2010 stieg die Zahl der 1&1 Mobilfunkverträge im zweiten Quartal um weitere 110.000 auf insgesamt 370.000 an.

Im klassischen Festnetzbereich musste 1&1 hingegen 30.000 Kundenverträge einbüßen, womit sich der Trend der vergangenen 12 Monate nahtlos fortsetzte. Aktuell kommt 1&1 damit auf 3,31 Millionen Festnetz-Kunden, wobei es sich bei rund 100.000 dieser Anschlüsse um Schmalband-Verbindungen handelt. Während die Zahl der von der Telekom angemieteten Resale-Anschlüsse im Q2 2011 um 70.000 abgenommen hat, konnte das Unternehmen im gleichen Zeitraum 40.000 zusätzliche DSL Komplettpakete schalten. Insgesamt stellt 1&1 2,41 Millionen solcher Komplettanschlüsse bereit.

Hosting-Produkte sollen ausländische Märkte erobern
Das Segment Applications sorgte im 1. Halbjahr 2011 für einen Umsatz von 352 Mio. Euro - eine Steigerung von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 111,4 Mio. Euro dagegen 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Als Grund für diesen - erwarteten - Ergebnisrückgang führt United Internet die hohen Ausgaben für die Entwicklung neuer Cloud-Dienste und die Vermarktung der Produktlinie 1&1 Do-it-Yourself-Homepage an. Letztere soll in den nächsten Monaten besonders zur weiteren Internationalisierung des Konzerns beitragen: Für das 2. Halbjahr plant United Internet eine voraussichtlich 35 Millionen Euro teure Einführungskampagne in den USA, Großbritannien, Spanien, Polen und Österreich. Auf den Auslandsmärkten will sich United Internet dabei besonders als Lösungsanbieter für kleinere Unternehmen positionieren.

Mehr Zahlen und Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Entwicklungen auf dem deutschen Breitband-Markt finden sich im ausführlichen DSLWEB Breitband Report Q2 2011.



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