DSL Netzwerke

DSL Zugang mit mehreren Rechnern gleichzeitig nutzen

Nicht nur in Büros, auch in immer mehr Privathaushalten ist es üblich, mehr als nur einen PC zu benutzen. Und was für Familien gilt, das trifft auf die zahlreichen Wohngemeinschaften in Großstädten erst recht zu.

Aktualisiert 12.04.2017
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Daher stellt sich die Frage: Kann und darf man seinen DSL Zugang mit mehreren Computern gleichzeitig nutzen? Wenn ja, wie aufwendig ist so ein Mehrfachanschluss?

Die in früheren Zeiten durchaus relevante rechtliche Frage stellt sich für Privatanwender heute nicht mehr: kein DSL Anbieter hat mehr einen DSL Zugang im Angebot, der ausschließlich für Einzelplatznutzung zugelassen ist. Ein privates Heimnetzwerk kann also ohne Bedenken aufgebaut werden. Von einem Netzwerk spricht man dann, wenn mehrere Computer untereinander oder mit dem Internet verbunden sind.

DSL Netzwerke
Surfen mit DSL über einen Netzwerkzugang

Ein DSL-Router reicht meistens schon aus

Um mehrere Computer bzw. ein ganzes Netzwerk an einem DSL Anschluss ins Internet zu bringen, benötigt man im Prinzip einen DSL Router mit vorgeschaltetem DSL Modem. Während das DSL Modem den Zugang zum Internet regelt sorgt der DSL Router für den korrekten Datentransfer innerhalb des Netzwerkes. Da in den heute handelsüblichen DSL Routern das DSL Modem bereits integriert ist reduziert sich die DSL Hardware in der Regel auf ein multifunktionales Gerät.

Der DSL Router setzt alle Anfragen so um, dass sie korrekt ins Internet geleitet werden und auch geordnet wieder zum jeweiligen PC zurückgelangen. Um einen Router einzurichten sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Die DSL Router, die Sie bei Bestellung eines DSL Zugangs angeboten bekommen, sind über eine Web-Oberfläche sehr einfach einzustellen.

Anschluss per Kabel oder per Funk

Ein DSL Router lässt sich auf 2 Arten mit einem Computer verbinden: Per Netzwerk-Kabel (LAN) oder per Funk (WLAN). Meist verfügt ein DSL Router nur über 1 bis 4 LAN-Anschlüsse, sodass maximal vier Rechner diese Schnittstellen nutzen können. Außerdem müssen Sie von jedem Rechner aus Kabel zum Router verlegen, was in einer Wohnung nicht besonders schön aussieht. Und: mit einem Kabel sind Sie in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Ähnlich wie beim Telefonieren gibt es daher auch beim Surfen die Möglichkeit, eine Funkverbindung herzustellen und zum Beispiel mit einem Laptop sowohl im Arbeitszimmer als auch im Wohnzimmer ins Internet zu gehen. Dieses Funknetzwerk nennt man WLAN. Dazu muss ihr DSL-Router WLAN-fähig sein (WLAN Router) und Ihr PC oder Laptop über eine WLAN-Karte verfügen. Alternativ kann auch ein USB-WLAN-Stick am Computer angeschlossen werden.

Sicherheit im Netzwerk

Ein wichtiger Punkt in Sachen Netzwerk ist die Sicherheit. Wenn Ihr Netzwerk nicht geschützt ist, kann eine unbefugte Person von außen eindringen und nicht nur Ihre persönlichen Daten einsehen, sondern sogar Dateien löschen oder Viren und Würmer einschleppen. Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Sie betrifft keineswegs nur Firmen, auch Privatpersonen sind betroffen.

Glücklicherweise gibt es gegen solche Übergriffe wirkungsvolle Abwehrmaßnahmen. Die wichtigste davon ist die Firewall. Eine solche digitale „Brandschutzmauer“ überwacht sowohl den eingehenden als auch den ausgehenden Datenverkehr und lässt nur Daten passieren, die als ungefährlich eingestuft werden. Die heutzutage erhältlichen DSL-Router haben eine Firewall bereits integriert.

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