Congstar Homespot Erfahrungen

Das leistet der LTE Internetanschluss für Zuhause in der Praxis

Der Congstar Homespot sorgt für Internet und WLAN über das Telekom LTE Netz - klingt vielversprechend. Wir wollten uns aber selbst ein Bild davon machen und haben den Congstar Homespot einmal getestet. Vorneweg lässt sich sagen: Wir sind mit der Leistung zufrieden. Kleine Abzüge in der B-Note gibt es aber.

von Oliver Feil
Aktualisiert 29.03.2024
Congstar Homespot Erfahrungen: LTE für Zuhause im Test
3.8 / 5699 (699)
Congstar Homespot - Unser Erfahrungsbericht
Oliver Feil | Congstar Homespot Erfahrungen

DSLWEB Testergebnis zum Homespot

Oliver Feil - DSLWEB-Redakteur seit 2019

Congstar Homespot überzeugt im Praxis-Test

Der Congstar Homespot ist schnell eingerichtet und sorgt für zuverlässiges WLAN zuhause. Surfen, Home Office oder Streaming ist problemlos möglich. Auch der Speedtest zeigt gute Ergebnisse. Zwar ist der Homespot nicht deutschlandweit nutzbar, wer ihn aber als Ersatz zum klassischen Festnetz Internetanschluss haben möchte, wird das verschmerzen können.

Congstar Homespot im Praxis-Test

Vorteile
  • Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt
  • Einrichtung ist schnell & einfach
  • Anwendungen im Home Office funktionieren
  • Videos und Serien laufen flüssig
  • gute Ergebnisse im Speedtest
Nachteile
  • nur an einer festgelegten Adresse nutzbar
  • keine Telefonie möglich
  • kein Unlimited Tarif ohne Volumengrenze
  • höhere Reaktionszeiten im Speedtest
Logo Congstar
Logo DSLWEB Anbieter-Test

Congstar Homespot

Congstar Homespot: Surfen mit Telekom LTE

Der Preis fällt direkt ins Auge, 50 GB LTE für 20 € pro Monat, 150 GB für 30 € pro Monat oder 250 GB für 40 € pro Monat - das ist mehr als in Ordnung. Zumal Congstar mit Telekom LTE ein sehr gutes Mobilfunknetz aufbieten kann. Kleinere Abzüge gibt es aber dann doch: Zum einen hat Congstar keinen Unlimited-Tarif im Programm. Bei längerem Video-Streaming nimmt das monatliche Inklusiv-Volumen dann doch zügig ab -, zum anderen ist die maximale Congstar Homespot Geschwindigkeit auf 50 Mbit/s begrenzt. Eigentlich sind bei Telekom LTE bis zu 300 Mbit/s möglich.

Allerdings - das haben unsere Erfahrungen mit dem Homespot Tarif gezeigt - reicht schon ein 50 Mbit Internetanschluss für die allermeisten Anwendungen aus. Im Web surfen, Videos- und Filme streamen oder über den Congstar Homespot arbeiten, all das war in unserem Praxis-Test ohne Probleme möglich. Unser Tarif-Tipp ist der 150 GB Tarif. Wer letztlich doch mehr Homespot Datenvolumen braucht, kann jederzeit in einen höherwertigeren Tarif wechseln.

DSLWEB Empfehlung

Congstar Logo

Congstar Homespot 100

Das beinhaltete Datenvolumen von 150 GB pro Monat reicht für eine normale Internet-Nutzung (allerdings ohne intensives Streaming) gut aus.

  • Internet mit bis zu 50 Mbit/s
  • 150 GB Datenvolumen (statt 100 GB)
  • Homespot LTE Router für 0,50 € mtl.

30 €
pro Monat

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Angebot gültig bis 30.04.2024

Congstar Homespot im Test: So läuft die Bestellung ab

Bevor es jedoch an den eigentlichen Praxistest geht, ist die Bestellung des Congstar Wunschtarifs an der Reihe. Im Online-Shop stehen aktuell drei Tarife zur Auswahl, die es wahlweise mit 24-monatiger Vertragsdauer oder als Flex-Variante mit nur einmonatiger Laufzeit gibt. Zunächst ist die Prüfung der Telekom LTE Verfügbarkeit an der Reihe. Denn nur, wenn am Nutzungsort über das Mobilfunknetz eine stabile Internetverbindung möglich ist, kann der Congstar Homespot überhaupt gebucht werden. Allerdings ist das fast deutschlandweit der Fall, die Buchung sollte also eigentlich so gut wie immer reine Formsache sein.

Also schnell die zukünftige Nutzungsadresse eingeben und schon geht es im Bestellprozess weiter. Wenn die Prüfung positiv ausfällt, ist die Auswahl der gewünschten Laufzeit an der Reihe, im nächsten Schritt lässt sich dann der Congstar Homespot LTE Router als WLAN-Gerät mitbestellen. Wer bereits ein passendes LTE Modem im Haus hat, kann das aber selbstverständlich auch verwenden.

Danach steht - sofern noch kein Congstar Kundenkonto besteht - die Registrierung und die Eingabe der persönlichen Daten an (Adresse & Zahlungsmittel). Anschließend werden die Details zur Tarif-Bestellung noch mal übersichtlich aufgelistet, bevor die Bestellung dann mit einem Klick tatsächlich ausgelöst wird. Congstar sendet dann eine Bestätigung an die angegebene E-Mail Adresse. Danach heißt es abwarten, denn im nächsten Schritt schickt Congstar die SIM-Karte und (sofern gebucht) den Congstar LTE Router zu.

Fazit Bestellung: Der gewünschte Homespot Tarif ist im Handumdrehen bestellt, alles Weitere geht dann automatisch vonstatten. Die SIM-Karte und ggf. der LTE Router kommen bequem auf dem Postweg nach Hause.

Installation im Test: So funktioniert die Einrichtung

Auspacken, einschalten und sofort lossurfen, das Werbeversprechen von Congstar hört sich schon einmal vielversprechend an. Nachdem Router und SIM-Karte per Post bei uns eingegangen sind, konnten wir direkt mit der Installation loslegen. Zuallererst muss die SIM-Karte in den LTE Router eingelegt werden.

Dafür lässt sich der von Congstar angebotene Homespot LTE Router, die AVM Fritz!Box 6850 LTE oder jedes andere LTE-fähige Endgerät nutzen. Für unseren Praxistest haben wir aber auf den neuen Homespot LTE Router von TCL (Linkhub HH63) zurückgegriffen. Das Gerät besitzt keinen Akku, der LTE Router kann also folglich immer nur an einer Steckdose betrieben werden.

Zunächst WLAN einrichten und dann LTE Router freischalten

Ist die für den Congstar Homespot benötigte SIM-Karte eingelegt und der Router mit dem Strom verbunden, kann es direkt losgehen. Das WLAN Netz wird automatisch aufgebaut. Sobald der Homespot LTE Router vollständig hochgefahren ist, leuchtet die WiFi LED blau. Wir konnten unseren Laptop dann direkt per WLAN mit dem Gerät verbinden. Das benötigte WLAN Kennwort steht auf der Unterseite des Routers.

Als nächstes galt es die Internetverbindung zu aktivieren. Dies funktioniert über jeden Internetbrowser per Eingabe der Adresse congstar.home (oder alternativ 192.168.1.1, in beiden Fällen muss noch ein http:// davorgesetzt werden). In unserem Fall hat sich die Weboberfläche automatisch im Browser geöffnet, die URL mussten wir gar nicht eingeben. Sofort erschien das Eingabefeld für die PIN. Wir haben zwei PIN-Codes erhalten. Warum ist uns nicht ersichtlich, wir haben den ersten eingetragen und der hat direkt funktioniert.

Weboberfläche aufrufen & Einstellungen verwalten

Schließlich konnten wir uns noch auf der Weboberfläche anmelden. Aufgepasst: In der Installations-Anleitung auf der Congstar Website ist von einem allgemeinen Passwort ("admin") die Rede. Dieses funktioniert nicht mehr. Zu verwenden ist das Login Passort, welches unten auf dem Homespot LTE Router steht. Von den gegensätzlichen Informationen waren wir kurz irritiert. Danach hatten wir aber freien Zugriff auf alle (WLAN-)Einstellungen des Homespot Routers.

Fazit Installation: In der Tat lässt sich der Congstar Homespot LTE Router ziemlich einfach und schnell einrichten. Wer eine Anleitung benötigt, findet diese online auf der Congstar Website. Vom falschen Passwort abgesehen, hat bei uns alles reibungslos geklappt.

Congstar Homespot: So klappt Home Office, Streaming und Co.

Wir haben den Congstar Homespot im Büro getestet und ihn mit unseren täglichen Aufgaben unter die Lupe genommen. Die Redaktionsarbeit hat dabei problemlos funktioniert. Unser Content-Management-System lief beispielsweise reibungslos und auch Videoanrufe waren ohne Störung möglich. Außerdem ließ sich eine VPN-Verbindung ohne weiteres aufbauen. Somit sollte dem Congstar Homespot auch im Home Office nichts im Wege stehen.

Daneben haben wir uns freizeitbasierte Anwendungen angesehen. So liefen Video- und TV-Streams alles in allem flüssig. Das galt sowohl für Streams in HD- als auch in 4K Auflösung. Allerdings ist uns aufgefallen, dass sich Webseiten teilweise verzögert öffnen. Das hat sich dann im Speedtest bestätigt.

Congstar Homespot im Speedtest: Geschwindigkeit in der Praxis

Um die Leistung des Homespot zu prüfen, haben wir mehrmals einen Congstar Homespot Speedtest durchgeführt. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Im Durchschnitt erreichten wir Downloadgeschwindigkeiten zwischen 30 und 50 Megabit pro Sekunde. Das sind sehr gute Ergebnisse. Lediglich die Reaktionszeit lag mit um die 30 - 40 ms etwas höher, was sich beim Laden von Webseiten bemerkbar machte.

Wichtig: LTE Datenvolumen im Auge behalten

Die meisten Anwendungen laufen mit dem Congstar Homespot reibungslos. Dennoch darf das monatliche Highspeed-Volumen von 50 GB, 150 GB oder 250 GB nicht außer Acht gelassen werden. Üppiges Live-TV-Streaming ist vor allem in den kleineren Tarifen nicht möglich, für das Surfen auf Webseiten oder das Verfassen von E-Mails ist das Kontingent aber mehr als ausreichend. Wer sein Datenvolumen einmal komplett aufgebraucht hat, kann zum Preis von 10 € ein zusätzliches Surfkontingent in Höhe von 10 GB nachbuchen.

Fazit Home Office, Streaming etc.: Sowohl beim Arbeiten als auch in der Freizeit hat der Congstar Homespot eine gute Figur gemacht. Der Speedtest hat zudem bestätigt, dass mit dem WLAN aus der Steckdose ausreichend Leistung für alltägliche Anwendung gegeben ist. Nur das Datenvolumen muss im Blick behalten werden.

Congstar Homespot LTE Router von TCL im Test

Der folgende Teil spielt nur für diejenigen eine Rolle, die auch den Congstar Homespot LTE Router mitbestellt haben. Der WLAN Router von TCL ermöglicht die drahtlose Anbindung von bis zu 32 Endgeräten. Und auch bei der Performance im Heimnetzwerk sorgt das Gerät für eine üppige WLAN-Geschwindigkeit.

Einmal abgesehen davon lässt sich der Congstar Homespot LTE Router über die Benutzer-Oberfläche einfach administrieren. Einmal mit den Login-Daten einwählen (diese befinden sich auf der Geräte-Unterseite) und auf Wunsch einmalig ein neues Passwort vergeben, schon können beispielsweise die angeschlossenen Endgeräte abgefragt werden. Ebenso lassen sich WLAN Einstellungen ändern oder Funktionen wie ein Gast-WLAN einrichten.

Router-Standort entscheidend für LTE-Signal

Ein wesentlicher Faktor für eine schnelle Internetverbindung ist der Standort des LTE Routers. Denn da hier über das Mobilfunknetz gesurft wird, muss das Gerät möglichst optimal platziert werden. In der Regel ist die Fensterbank eine gute Wahl, die Balken der Status-LED zeigen direkt, wie gut das LTE-Signal an dieser Stelle ist. Drei Balken stehen für sehr guten Empfang, bei zweien ist das Signal gut. Ein Balken deutet auf schwachen Empfang hin.

Fazit LTE Router: Wir konnten keine Schwächen beim Congstar Homespot LTE Router feststellen, der kompakte WLAN Router passt auf jede Fensterbank und stellt in Nullkommanichts eine Verbindung zum Telekom LTE Netz her.

Congstar Homespot LTE Router - Bedeutungen der Status-LEDs

LED Bedeutung

3 Balken

sehr guter Empfang

2 Balken

mittelmäßiger Empfang

1 Balken

schlechter Empfang

aus

kein Empfang

DSLWEB Testergebnis zum Homespot

Oliver Feil - DSLWEB-Redakteur seit 2019

Congstar Homespot überzeugt im Praxis-Test

Der Congstar Homespot ist schnell eingerichtet und sorgt für zuverlässiges WLAN zuhause. Surfen, Home Office oder Streaming ist problemlos möglich. Auch der Speedtest zeigt gute Ergebnisse. Zwar ist der Homespot nicht deutschlandweit nutzbar, wer ihn aber als Ersatz zum klassischen Festnetz Internetanschluss haben möchte, wird das verschmerzen können.


Logo Congstar
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Tarif-Tipp

Congstar Homespot 100

Der Congstar Homespot 100 bringt zum Pauschalpreis von 30 €/Monat ein Datenvolumen in Höhe von 150 GB (statt 100 GB) ins Haus. Für das Surfen im Internet wird das leistungsstarke Telekom LTE Netz mit bis zu 50 Mbit/s genutzt. Auf Wunsch mit dabei ist der Homespot LTE Router, den WLAN Router gibt es für 13 €.

Congstar Homespot LTE Router Gen2

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bis 50 Mbit/s
150 GB Volumen

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