1&1 5G Verfügbarkeit

Erster Ausblick auf die 1&1 5G Netzabdeckung

Die 1&1 AG wird Mobilfunk-Netzbetreiber. Im Laufe der nächsten Jahre will 1&1 ein brandneues, vollständig virtuelles Handynetz aus dem Boden stampfen, das Deutschland mit 5G und LTE versorgen soll. Wir klopfen ab, wie das Unternehmen diese Aufgabe bewältigen will, welche Ausbauziele der Provider verfolgt - und was 1&1 zur 5G Abdeckung beitragen kann.

Aktualisiert 22.09.2021
1&1 5G Verfügbarkeit - Wann startet 1&1 mit 5G?
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1&1 5G Verfügbarkeit im Überblick

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1&1 plant den eigenen Netzstart Ende 2022 oder Anfang 2023. Bis dahin gibt es 1&1 5G über das Telefónica Netz.

  • 1&1 Netz ab Ende 2022 oder Anfang 2023 startklar
  • 1&1 All-Net-Flat L, XL & XXL aktuell mit 5G im o2 Netz
  • 3,6 GHz und 2 GHz Frequenzen bereits zur Verfügung
  • Ausbauverpflichtungen bis Ende 2030

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Wann wird 1&1 5G erstmals verfügbar sein?

Bevor 1&1 5G an den Start gehen kann, muss der Anbieter erst noch das eigene Mobilfunknetz für die Haushalte in Deutschland zur Verfügung stellen. Lang Zeit hielt sich 1&1 noch über mögliche Zusammenarbeiten bedeckt, jetzt ist allerdings bekannt, mit welchem Unternehmen das 1&1 Netz aufgebaut wird. Zusammen mit der Rakuten Group, Inc. möchte 1&1 ein vollständig virtuelles OpenRAN-Netz entwickeln, welches die Netzinfrastruktur cloud-basiert bereitstellt.

Vor Ende 2022 wird es aber wohl ohnehin noch nichts mit dem eigenen Netz. Stand 2021 stehen dem Konzern zwei verschiedene Frequenzbereiche zur Verfügung. Dies wären die Frequenzen aus dem 3,6 GHz und aus dem 2 GHz Band. Letztere stammen eigentlich aus dem Portfolio von o2 und werden erst ab 2026 freigegeben - eine Folge der Fusion von o2 und E-Plus.

Erste 1&1 5G Angebote verfügbar über das o2 Netz

Bevor es an den Aufbau der eigenen 5G Infrastruktur geht, kann 1&1 über das Telefónica-Netz aber zumindest schon eigene 1&1 5G Tarife anbieten. Neukunden können mit den 1&1 All-Net-Flat Varianten L, XL und XXL bereits jetzt den neuen 5G Zugang nutzen. Zunächst ist die 5G Verfügbarkeit für die 1&1 Nutzer allerdings noch recht eingeschränkt, zum Start stand der neue Mobilfunkstandard lediglich in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt bereit. Mittlerweile hat sich die 5G Verfügbarkeit auf weitere Städte in Deutschland ausgeweitet.

United Internet peilt 1&1 Netzstart in 2023 an

An einem Schnellschuss ist dem 1&1 Mutterkonzern United Internet ohnehin nicht gelegen. Stattdessen wird das Unternehmen die Zeit bis Ende 2022 bzw. Anfang 2023 nutzen, das eigene Mobilfunknetz für die Nutzung in Großstädten vorzubereiten. Nach dem Startschuss für das öffentliche 1&1 5G Netz könnten die anmietbaren Telefónica-Frequenzen dem Provider aber sehr gelegen kommen, um die 1&1 5G Netzabdeckung gerade in der Anfangsphase voranzubringen.

Denn den nächsten großen Sprung dürfte die 1&1 5G Verfügbarkeit schließlich 2026 machen. Erst dann werden nämlich auch die wichtigen Frequenzen aus dem 2 GHz Band freigegeben. Nur über diese kann auch die 5G Netzabdeckung in der Fläche angegangen werden - die ersten verfügbaren Frequenzen schaffen nämlich auch unter Idealbedingungen lediglich 5G Reichweiten von wenigen Hundert Metern. Selbst im urbanen Raum ist so eine enorme Dichte an Antennenstandorten nötig, um eine angemessene 1&1 5G Verfügbarkeit herzustellen.

Frequenzen Blöcke Auktionspreis Freigabe ab

3,6 GHz

5 x 10 MHz

334,997 Mio. €

2021

2 GHz

4 x 5 MHz

735,190 Mio. €

2026

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1&1 Mobilfunk

Auflagen für die 1&1 5G Verfügbarkeit bis 2022

Allen Netzbetreibern, die im Frühjahr 2019 5G Frequenzen ersteigert haben, wurden von der Bundesnetzagentur bestimmte Ausbauverpflichtungen auferlegt. Für den Neueinsteiger 1&1 wurden die 5G Auflagen allerdings entsprechend entschärft. Während die Etablierten einen langen Katalog von spezifischen Vorgaben zu erfüllen haben, muss 1&1 in erster Linie bestimmte Maßgaben in Sachen Bevölkerungsabdeckung erreichen.

Dabei bezieht sich übrigens nur die erste feste Zielvorgabe ausdrücklich auf die 1&1 5G Verfügbarkeit. Diese sieht vor, dass 1&1 bis Ende 2022 bereits mindestens 1.000 5G Basisstationen im aktiven Betrieb haben muss. Ansonsten geht es allgemein um die künftige 1&1 Netzabdeckung: Bis Ende 2023 muss 1&1 demnach ein Viertel der deutschen Haushalte mit Mobilfunk versorgen können, bis Ende 2030 muss die Haushaltsabdeckung dann mindestens 50 Prozent betragen.

Übersicht: Ausbauverpflichtungen für 1&1

Zeitpunkt Ausbauvorgaben

Ende 2022

mindestens 1.000 5G Basisstationen

Ende 2023

Mobilfunk-Versorgung von mindestens 25% der deutschen Haushalte

Ende 2030

Mobilfunk-Versorgung von mindestens 50% der deutschen Haushalte


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