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   UMTS Flatrate
Unterwegs online per UMTS Flatrate

UMTS Flatrate: der mobile Pauschaltarif

Über UMTS-Mobilfunknetze kann man nicht mehr nur telefonieren, sondern auch im Internet surfen.

Der Reiz dieser Form der Internetnutzung liegt in ihrer Mobilität: ein UMTS Stick für den USB-Port oder eine fest installierte UMTS Karte genügen, um mit dem Notebook überall online zu gehen. Wobei sich die Technologie besonders in DSL Löchern auch als Heimlösung eignet. Für kalkulierbare Kosten sorgt eine UMTS Flatrate.

Nur HSDPA ermöglicht Surfen auf DSL Niveau
Die maximale Geschwindigkeit des mobilen Internetzugangs hängt von der verfügbaren Netz-Technik ab. Für eine Surf-Geschwindigkeit auf DSL Niveau sorgt einzig der UMTS-Beschleuniger HSDPA. Sein Downstream von bis zu 7,2 Mbit/s macht im Prinzip alle Anwendungen möglich, die auch mit einem schnellen DSL Anschluss durchgeführt werden können. Netzbetreiber wie die Telekom und Vodafone haben ihre modernen UMTS Netze bereits flächendeckend auf den HSDPA Standard umgestellt.

Mit der UMTS Flatrate überall zum Pauschalpreis online gehen
Während die Abrechnung vieler UMTS Tarife noch über einen Minutentakt oder über die Menge der abgerufenen Daten funktioniert, bieten einige Anbieter bereits praktische UMTS Flatrates an. Wie bei einer Telefon- oder DSL Flatrate wird hier die gesamte Nutzung über einen monatlichen Festpreis abgedeckt. Der Kunde kann den Internetzugang also flexibel nutzen, ohne auf seine Online-Zeit achten oder Zusatzkosten durch größere Downloads fürchten zu müssen.

Anbietername / Aktion Logo Netzstandard Hardware-
Preis*
monatliche
Kosten*
 1&1 Mobiles Internet
1&1 UMTS UMTS / HSDPA
(Vodafone)
ab 0,- € 19,99 €
 Vodafone UMTS
MoobiAir UMTS UMTS / HSDPA
(Vodafone)
1,- € ab 34,95 €
 o2 UMTS
 Aktion: 1 Monat testen
O2 UMTS UMTS / HSDPA
(o2)
1,- € 21,25 €
 MoobiAir
 Aktion:Preis gilt 24 Mon.
MoobiAir UMTS UMTS / HSDPA
(o2 oder Telekom)
49,- € ab 17,50 €
 Mobook UMTS
 Aktion: Preis gilt 24 Mon.
Mobook UMTS UMTS / HSDPA
(Vodafone)
ab 0 ,- € ab 19,95 €
 Telekom UMTS   T-Mobile UMTS UMTS / HSDPA
(Telekom)
ab 4,95 € 39,95 €

Viel investiert: Die deutschen UMTS Netze

Bereits im Sommer 2000 wurden die Rechte an den UMTS Frequenzen von der Bundesregierung im Rahmen einer großangelegten Auktion versteigert - der Gesamterlös belief sich auf über 50 Milliarden Euro. Obwohl insgesamt sechs Auktionsteilnehmer den Zuschlag für einen Teil des Frequenzbereichs erhielten, werden bis heute nur vier der Lizenzen aktiv genutzt - von T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus.

Der Erwerb der UMTS Lizenzen war mit einigen Auflagen verbunden, unter anderem verpflichteten sich die Netzbetreiber, bis zum 31. Dezember 2005 für eine Netzabdeckung von mindestens 50 Prozent der deutschen Haushalte zu sorgen. Dementsprechend sind die deutschen UMTS Netze sehr gut ausgebaut, Unterschiede gibt es dennoch: Während die Telekom und Vodafone ihre Netze mittlerweile vollständig auf den modernen Übertragungsstandard HSDPA umgestellt haben, hat E-Plus erst im Dezember 2009 angekündigt, sein Netz mit dem Daten-Turbo auszustatten. Bis dahin sind somit hier nur Verbindungen in einfacher UMTS Geschwindigkeit von maximal 384 kbit/s möglich.

Mit der Versteigerung der sogenannten "Digitalen Dividende" und der aus der früheren UMTS Auktion zurückgegebenen Frequenzen im April 2010 wird ein Schub für die weitere Verbreitung des mobilen Internets erwartet. Gerade auch mit dem UMTS-Nachfolger LTE (Long Term Evolution) sollen in absehbarer Zeit deutlich höhere Datenraten möglich sein.

Neben den vier großen Netzbetreibern bieten mittlerweile auch eine Reihe anderer Unternehmen ihre Dienste in den deutschen UMTS Netzen an. So nutzt beispielsweise 1&1 das Vodafone-Netz, während die UMTS Angebote von MoobiAir auf den Infrastrukturen von Telefonica o2 und der Telekom basieren.

Die Bandbreite - ein geteiltes Gut
Anders als bei DSL, wo sich auch eine Vielzahl an Usern gegenseitig kaum beeinträchtigten, teilen sich in den HSDPA-Netzen alle User die verfügbare Gesamtbandbreite. Echte Powersurfer können so aber durchaus zum Problem für die Gemeinschaft werden und die Performance im Netz spürbar hinabziehen. Deshalb ist bei einer UMTS Flatrate üblicherweise eine Beschränkung des nutzbaren Datenvolumens vorgesehen. Wird dieses überschritten, drosseln die Anbieter die Geschwindigkeit für den Rest des Monats auf 64kbit/s. Bei den meisten UMTS Anbietern liegt die entsprechende Volumengrenze bei 5 Gigabyte. Um es noch einmal klar herauszustellen: Natürlich kann auch nach Überschreiten des Limits ohne Zusatzkosten weitergesurft werden - nur eben nicht in UMTS Geschwindigkeit.


   UMTS und Mobiles Internet
DSLWEB Special: mobiles Internet
Mobil ins Internet gehen - das klingt verheißungs- voll und ist auch nahezu flächendeckend möglich. Allerdings hängt die Übertragungsgeschwindigkeit von der vor Ort verfügbaren Mobilfunktechnik ab. UMTS und HSDPA sind die Türöffner ins schnelle mobile Internet.

Mehr Informationen zu UMTS

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