Fenster schließen

DSLWEB Speedtest: So messen wir

Die DSL Speedtest Messung im Detail

Die mit dem DSLWEB Speedtest gemessene DSL Geschwindigkeit wird auf Basis von Adobe Flash ermittelt. Zur Messung der aktuellen verfügbaren Bandbreite werden Datenpakete von insgesamt drei an verschiedenen Standorten befindlichen Servern herunter geladen und daraus resultierend die durchschnittliche Download-Geschwindigkeit ermittelt. Für die ermittelten Upload-Raten gilt dieselbe Vorgehensweise.

So messen wir

DSL Speedtest: So messen wir

 

Speedtest ermittelt den Praxiswert im täglichen Gebrauch

Der DSLWEB Speedtest gibt bei der DSL Geschwindigkeit einen Durchschnittswert aus. Vergleichbar zum Benzinverbrauch eines Autos, der in der Praxis regelmäßig von den durch den Autohersteller unter Laborbedingungen ermittelten Normwerten abweicht, misst der DSLWEB Speedtest die in der täglichen Praxis verfügbare DSL Geschwindigkeit. Sie stellt den tatsächlichen Gebrauchswert beispielsweise für das Surfen und die Nutzung von Musik- bzw. Videoinhalten auf Internetseiten sowie das Herunterladen und Senden von Dateien dar.

Leistungsfähigkeit, Auslastung und Konfiguration der Hardware entscheidend

Die DSL Geschwindigkeit, die mit dem DSLWEB Speedtest ermittelt wird, ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Eine Hauptrolle spielt, ob zum Messzeitpunkt weitere Anwendungen auf dem eigenen PC aktiv sind. Im Hintergrund laufende Sicherheitsprogramme - wie etwa eine Firewall oder Antiviren-Software - können das Messergebnis negativ beeinflussen. Aber auch die Konfiguration des verwendeten PCs oder Laptops und die Leistungsfähigkeit der verbauten Hardware haben Einfluss auf das Messergebnis.

Tipps für ein realistisches Messergebnis

Um möglichst unverfälschte Werte zu erzielen, sollte der eigene Rechner für den Speedtest direkt per Kabel mit dem DSL Modem verbunden werden. Bei einer drahtlosen Anbindung per WLAN-Funksignal (Wireless Local Area Network) können beispielsweise die Leistungsfähigkeit der verwendeten Geräte, die Ver- und Entschlüsselung der Daten sowie die Entfernung und mögliche Hindernisse zwischen Sender und Empfänger zu Geschwindigkeitseinbußen führen.

Eine weitere Komponente, die für eine Verschlechterung des Messergebnisses verantwortlich sein kann, ist die Verwendung falscher Ports für den Verbindungsaufbau per TCP (Transmission Control Protocol) oder ein nicht optimaler Wert bei der MTU (Maximum Transmission Unit).

Zeitpunkt der Messung beeinflusst das Ergebnis

Ein Hauptaugenmerk sollte ebenfalls auf den Zeitpunkt der Messung gelegt werden. Besonders in den Abendstunden kommt es regelmäßig zu einer starken Netzauslastung. Ursache ist die gleichzeitige Internetnutzung durch eine große Anzahl von Personen verbunden mit immer datenintensiveren Anwendungen. Für ein möglichst repräsentatives Ergebnis empfiehlt es sich, den DSLWEB Speedtest mehrmals und zu verschiedenen Tageszeiten durchlaufen zu lassen. Die Messung der DSL Geschwindigkeit sollte dabei sowohl außerhalb als auch innerhalb der Stoßzeiten erfolgen.

Standortfaktor darf nicht unterschätzt werden

Von entscheidender Bedeutung für die tatsächliche Geschwindigkeit der DSL Anbindung ist der Standort des Internetnutzers. Gerade in weniger dicht besiedelten Gebieten ist der nächste Verteilerknoten häufig weit vom Endverbraucher entfernt. In manchen Fällen hängen zusätzlich sehr viele Nutzer an diesem einen Knotenpunkt. Bei einer solchen "langen Leitung" kommt es zu einer starken Abschwächung des übertragenen Signals. Dementsprechend gering fällt dann auch die am Anschluss gemessene DSL Geschwindigkeit aus.

Beworbene DSL Geschwindigkeiten sind "bis zu"-Werte

Aus den oben genannten Gründen handelt es sich bei den durch die Anbieter kommunizierten DSL Geschwindigkeiten um theoretische Maximalwerte. Diese können dem Kunden in der Praxis jedoch von keinem DSL Anbieter garantiert werden. Aus diesem Grund werden DSL Anschlüsse immer mit dem Zusatz "bis zu" beworben, denn an verschiedenen Standorten ist mit deutlich unterschiedlichen Verbindungsgeschwindigkeiten zu rechnen.

Bewertungskriterien für den DSLWEB Speedtest

Für die Einordnung der einzelnen Messergebnisse in die drei Kategorien "sehr gut", "gut" und "schlecht" gleicht DSLWEB die erzielten Up- und Download-Raten sowohl mit den an der angegebenen Anschlussart zu erwartenden Werten als auch mit den Ergebnissen aller anderen Nutzer ab.

Dabei gilt: Ein Anschluss sollte auch im täglichen Gebrauch höhere Werte liefern als das theoretische Maximum der jeweils niedrigeren Anschluss-Kategorie. So kann ein DSL 16000 Zugang beispielsweise nur dann als „gut“ eingestuft werden, solange er im Download mindestens 6 Mbit/s - das Maximum von DSL 6000 - liefert.

Für den Sprung von "gut" auf "sehr gut" ist dagegen entscheidend, wie sich die eigene Messung im Vergleich mit den Gebrauchswerten der anderen Nutzer platziert. Dazu wird für jede Anschlussart der Mittelwert aller bisherigen Messergebnisse gebildet, die mindestens mit einem "gut" bewertet wurden. Als "sehr gut" wird ein Anschluss nur dann eingestuft, wenn er diesen Mittelwert übertrifft. Da die Berechnung der Mittelwerte regelmäßig für alle Anschlussarten durchgeführt wird, kann sich diese Grenze mit der Zeit verschieben, etwa wenn durch den fortschreitenden Ausbau der jeweiligen Netz-Infrastruktur (DSL, Kabel, Mobilfunk) die durchschnittliche Bandbreite deutlich zunimmt.





Fenster schließen