DSLWEB News vom 17. Dezember 2003
Im dritten Quartal des Jahres 2003 gingen bereits 55,00 Millionen Bürger weltweit mit einem breitbandigen DSL-Anschluss ins globale Web. Dies ist eine Verdoppelung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Der Branchenverband DSL-Forum gab diese Zahlen gestern bei Veröffentlichung einer Studie im kalifornischen Fremont bekannt. Eine Erhöhung der DSL-Nutzer um 25,00 Millionen übertraf die Erwartungen des Verbandes um 3,00 Millionen. Wenn das Wachstum stabil bleibt werden bis Silvester 62,00 Millionen Menschen mit einem DSL-Zugang ins WWW gehen.
Laut den Angaben des Verbandes ist der Ausbau der Infrastruktur bei den Telefonleitungen weiter angestiegen so dass bereits 20,00 % aller bestehenden Leitungen für breitbandige Onlineverbindungen genutzt werden können.
In Japan sind mit rund 9,20 Millionen DSL-Anschlüssen die meisten Menschen zu finden die mit dieser schnellen Breitbandtechnologie ins Internet gehen und landen damit weltweit auf den ersten Platz.
Die USA belegen mit 8,20 Millionen DSL-Anschlüssen den zweiten Platz und die Zugangstechnologie über Kupferleitungen konnte erst in den vergangenen Jahren größere Wachstumsraten erreichen und stellt dadurch eine ernsthafte Konkurrenz zu Internet via Kabel dar. Schon in den letzten 6 Monaten meldeten sich 1,20 Millionen Neukunden für einen Breitbandzugang in Amerika an.
Auf den dritten Platz landet China wo bereits 7,80 Millionen Menschen via DSL ins Internet surfen. Allein im dritten Quartal kamen 2,20 Millionen Chinesen hinzu die sich für einen DSL-Anschluss entschieden.
In Europa belegt Deutschland den ersten Platz bei den DSL-Anschlüssen weil hier bereits 4,20 Millionen Bürger diese Zugangstechnologie nutzen, welche zum Großteil von der Deutschen Telekom AG bereitgestellt wird.
Die Zahl der DSL-Nutzer in Südamerika stieg auf rund 1,40 Millionen Menschen wovon alleine in Brasilien 60,00 % diese Zugangstechnologie zum surfen benutzen.