DSLWEB News vom 29. Dezember 2003
Mit dem Technologieprojekt NGN (Next Generation Network) plant der in österreich ansässige Telekommunikationskonzern Telekom Austria dass zusammenwachsen von Fernsehen und Internet. Dafür sollen mehr als 700,00 Millionen Euro investiert werden.
über 700,00 Millionen Euro investiert Telekom Austria in NGN kündigte Rudolf Fischer der Chef des Telekommunikationskonzerns an.
"NGN ist eine Art Super-UMTS, allerdings viel leistungsstärker, als es der Mobilfunk je sein kann."
"Das Netz werde aber nur gebaut, wenn es für die dadurch möglichen Dienste einen regulierungsfreien Raum gebe", sagte er gegenüber der Tiroler Tageszeitung.
Auf die österreicher kommt mit NGN laut Fischer eine Revolution zu. Das Internet, das digitale Fernsprechnetz sowie professionelle Datennetze würden miteinander verschmolzen.
über das Netz sollen Sprache, Datenübertragung, Videophonie sowie Fernsehen laufen. Von der Verschmelzung des Internet mit dem Fernsehen sowie den visuellen und interaktiven Diensten erwartet sich Rudolf Fischer viel. In drei bis vier Jahren soll dies alles zum Standard gehören.
"Es wird ein dramatisch neues Kommunikationsverhalten geben." Es brauche jetzt große Fortschritte beim E-Government und dem E-Learning".
Der Chef der Telekom Austria fordert einen raschen "Masterplan" für den Ausbau der breitbandigen Internetzugänge in österreich. Leider fehle es an koordinierten Vorgehen völlig.
Der Telekom-Chef verwies dabei auf Südkorea welches einen derartigen Plan schon seit dem Jahre 1996 verfolge und dadurch im internationalen Technologie-Ranking des World Economic Forum auf den sechsten Platz landete.
In nur wenigen Jahren sei der Anteil der Breitbandzugänge von 0,50 % auf 80,00 % stark hochgefahren worden.
In diesem Ranking belegt österreich den 27.Platz hinter den EU-Beitrittsländern Estland, Malta, Slowenien und Lettland welches allein 700 öffentlich zugängliche Breitbandzentren eröffnet habe. Das Land Großbritannien verfügt bereits über ein E-Ministerium.
"Erfreuliche Ergebnisse hat die jüngste Breitband-Studie von Fessel GfK für Tirol ergeben", sagte Fischer.
über einen Internetanschluss verfügen bereits 93,00 % der kleinen und mittleren Unternehmen in österreich während 54,00 % bereits auf einen breitbandigen Onlinezugang umgestellt haben.
Im Durchschnitt liegt der bundesweite Anteil bei 45,00 % der Breitbandzugänge.
Einen Zuwachs von 17,00 % konnte Tirol verzeichnen während das bundesweite Plus deutlich unter 10,00 % lag.
Den Breitbandzugang ADSL nutzen bereits 34,00 % der in Tirol ansässigen Unternehmen und via Kabel gehen 21,00 % ins Internet. Mit der kabellosen Zugangstechnologie WLAN gehen 13,00 % online. In der höheren Geschwindigkeit sehen die Firmenchefs 68,00 % gegenüber 60,00 % bundesweit einen Nutzen.
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