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Starkes Wachstum bei Breitbandzugängen in österreich

DSLWEB News vom 15. Dezember 2003
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Die Zahl der Breitbandzugänge ist in unserem Nachbarland österreich gestiegen. So verfügen bereits 45,00 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen über einen schnellen Internetzugang, ebenso 16,00 % der Privathaushalte.

Einer neuen Fessel-GFK-Stuide der Telekom Austria zufolge meldeten sich 20,00 % mehr Neukunden für den ADSL-Zugang an. Ebenso stieg die Nutzung von digitalen staatlichen Diensten welche unter den Fachbegriff eGovernment bekannt sind.

Nach der Studie verfügen 15000 Unternehmen über einen Breitbandzugang und damit 10,00 % mehr als im Vorjahr. Rund 29,00 % der Unternehmen bevorzugen einen ADSL-Zugang, gefolgt von Kabel-Internet und der Funknetztechnologie WLAN.

In den Punkten Sicherheit, Qualität sowie Leistungsfähigkeit und Kapazität führen bei den Nutzern die Breitbandtechnologien ADSL und Kabel-Internet. Von den Privatkunden nutzen rund 16,00 % einen Breitbandzugang.

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Abwicklung von Steuerangelegenheiten mithilfe der staatlichen digitalen Dienste der österreichischen Regierung, deren Nutzung um 15,00 % stieg.

In der Studie wurden auch Bürgermeister und Regionalmanager befragt und diese messen der Breitbandtechnologie in naher Zukunft eine sehr hohe Priorität beim Tagesgeschäft in den Regionen bei. Zum großen Teil sind sowohl die Bürgermeister als auch Regionalmanager davon überzeugt dass die Breitbandzugänge mehr Nutzung erfahren würden wenn die Förderungen von etwa der Grundgebührsubventionierung verstärkt würden.

Als einen wichtigen Standortfaktor sehen die Regionalmanager die Versorgung von breitbandigen Zugängen in ihren Regionen an.

Dem gegenüber sehen nur 5,00 % der Bürgermeister in den Breitbandzugängen einen Standortvorteil. "Offensichtlich ist bei ihnen das Bewusstsein über die große Bedeutung der vollen Nutzung von Breitband-Internet für die regionale Wirtschaft noch zu wenig ausgeprägt", vermutet Prof. Dr. Rudolf Bretschneider, Geschäftsführer der Fessel-GFK.

Rund 1,50 Milliarden Euro möchte Rudolf Fischer der Chef der Telekom Austria in den Ausbau des Breitbandnetzes investieren und richtete zugleich ein Appell an die Regierung und Regulierungsbehörde:"Wir haben bereits 780 Millionen Euro in ADSL-Access und den Backbone für das NGN-Netz investiert und es ist noch mal so viel notwendig."

Die Umrüstung in ein Next Generation Network sowie der weitere Breitbandausbau in wenig erschlossenen Regionen könne die Telecom Austria nicht von alleine aufbauen betonte Rudolf Fischer. "Irgendwie müssen wir das Geld ja auch wieder zurück verdienen?, sagte der Chef der Telekom Austria.

Rudolf Fischer fordert von der österreichischen Regierung einen Masterplan für eine konzentrierte Anstrengung um den Breitbandaus-, und umbau zu erreichen. "Wir wollen in Europa einer der ersten Betreiber sein, der NGN installiert, und arbeiten bereits seit zwei Jahren an den Vorbereitungen. Im Jahr 2004 soll es mit den ersten Feldversuchen die ersten konkreten Installationen gebe?, gab der Chef der Telekom Austria bekannt.

Das NGN (Next Generation Network) ermöglicht auf Kundenwünsche flexibel einzugehen und exakt die Dienste anzubieten welche gerade benötigt werden. Zum Beispiel Videokonferenzen, Multimedia Messaging Services, Audio/Videostreaming und Dienste wie etwa Video-Mailboxen.

Mehr Infos zur Telekom Austria auf www.telekom.at

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