DSLWEB News vom 22. Dezember 2003
Der amerikanische Paketdienst TNT Express hat sich für die drahtlose übertragungstechnik WLAN der Firma Psion Teklogix entschieden um die Bel-, und Entladezeiten seiner Frachtflugzeuge zu verkürzen.
Sein Bodenpersonal am europäischen Luftfrachtknotenpunkt in Lüttich/Belgien hat TNT Express mit Handhelds des Typs Netpad ausgerüstet.
Das neue WLAN-System hat die Zeit beim beladen der Frachtflugzeuge um 10,00 % reduziert, stellte der Paketdienst fest.
Der weltweit agierende Paketdienst beliefert 65 Flughäfen in 48 Ländern in Europa wobei 70,00 % der internationalen Expressluftfracht über Lüttich laufen.
Das Be-, und entladen der Frachtflugzeuge wurde durch dass neue drahtlose System "Mobiler" massiv gesenkt. Bis zu sechs Minuten früher treffen die wöchentlich 430.000 Sendungen die ein TNT-Frachtflieger transportiert ein und damit früher als zuvor.
Durch diesen Zeitvorsprung konnte das Unternehmen einen der wichtigsten Aspekte bei der Kundenzufriedenheit optimieren.
"TNT Express hat sich dem Ziel verschrieben, seinen Kunden den schnellsten und zuverlässigsten Express-Lieferservice zu bieten", verlautbarte Christian Drenthen der Managing Director von TNT Express Networks.
"Der Mobiler ermöglicht es uns, die Zeiten für das Beladen der Flugzeuge zu reduzieren und damit den Service, den wir unseren Kunden bieten, zu verbessern. Wir erwarten, dass die neue Lösung nicht nur die Services für uns und unsere Kunden rationalisiert, sondern sie sich industrieweit als Maßstab für den Einsatz mobiler Technologien etabliert."
Eine von TNT intern geschriebene Software kombiniert das Unternehmen mit der neuen von Psion Teklogix gelieferten Hardware.
Das Netpad erlaubt es den Angestellten von TNT im Kontrollturm mit den Verlademitarbeitern am Boden zu sprechen.
Ausgerüstet sind die Fahrzeuge des Verladepersonals mit Druckern damit die Mitarbeiter in Echtzeit Infos zu Flugzeugan-, und abflügen sowie Containerstandorten auf den Flugzeugen erhalten.
Bevor die Mobiler-Technologie integriert wurde kommunizierten die Mitarbeiter im Kontrollturm über Funkgeräte mit dem Bodenpersonal und die Ladeanweisungen mussten sich die Teams im Sortierlager abholen.