DSLWEB News vom 03. Dezember 2003
Das Land Österreich fördert den Ausbau von Breitbandzugängen in ländlichen Gebieten mit 10,00 Millionen Euro um damit unter anderem Jobs in dieser Branche zu schaffen und den Wirtschaftsstandort österreich zu sichern.
"Für die Ausbreitung des breitbandigen Internets sind steuerliche Anreize wichtiger als Förderungen", betonte Georg Pölzl der Chef von T-Mobile beim zweiten österreichischen Breitband-Symposium in der Hauptstadt Wien.
Der T-Mobile-Chef wies zugleich auf die wirtschaftliche Bedeutung beim Ausbau der digitalen Infrastruktur hin. Ebenso hat sich die Arbeiterkammer am Dienstag den Ruf nach Förderungen der breitbandigen Internetzugänge angeschlossen.
Die Anschlussgebühren als auch die laufenden Kosten sollten einkommensabhängig gefördert werden zum Beispiel durch Prämien für die Kunden wie beim Bausparen schlug die Arbeiterkammer vor.
Die österreichischen Kabelnetzanbieter fordern von ihrer Seite eine Senkung der Mehrwertsteuer von derzeit 20,00 % auf 10,00 % bei allen vorhandenen und neuen Breitbandanschlüssen.
Für Breitbandzugänge sei ein niedrigerer Umsatzsteuersatz effizienter als die derzeitige steuerliche Absetzbarkeit für die schnellen Internetzugänge betonten die Unternehmen.