DSLWEB News vom 21. Februar 2004
In einer Höhe von 5400 Metern wurde zum 50.Jahrestag der Erstbesteigung durch Sir Edmund Hillary ein Internetcafe eröffnet. Dabei wird die Zugangstechnologie WLAN eingesetzt. Diese Entwicklung zeigt dass mit WLAN selbst entlegenste Regionen mit einem Internetzugang ausgestattet werden können.
Auch wenn mittlerweile "exotische" Orte mit WLAN erschlossen werden, befindet sich der WLAN-Massenmarkt natürlich an anderen Orten:
Die Lufthansa möchte mit ihren Projekt FlyNet nach der Cebit ihren Normalbetrieb aufnehmen. Dabei sollen alle Langstreckenflugzeuge der Lufthansa in absehbarer Zeit mit einem drahtlosen Onlinezugang ausgerüstet werden.
Mit FlyNet können Kunden in über 10.000 Metern Höhe im Internet surfen oder sich über eine verschlüsselte Verbindung ins Intranet einloggen.
Auch auf der Schiene wird die drahtlose Zugangstechnologie WLAN eingesetzt, da die Deutsche Bahn AG ihre Lounges mit WLAN-Stationen ausgerüstet hat.
Die von T-Online betriebenen WLAN-Hotspots reichen von einer Tankstelle bis hin zum Berliner Luxushotel Savoy.
Der Mitbewerber Vodafone rüstet neben den Lounges der Lufthansa auch die Hotels der Hotelkette Accor-/Dorint mit WLAN-Hotspots aus.
Die Zahl ihrer öffentlich zugänglichen Hotspots in Deutschland möchten T-Com und T-Mobile von einigen hundert auf 5200 bis Ende 2004 erhöhen.
Bisher konnte man gratis einen der vielen Hotspots zum surfen nutzen, weil zuverlässige Abrechnungsverfahren fehlten.
Jetzt in der Boomphase muss man für Nutzung eines WLAN-Hotspots eine Gebühr entrichten.
Für knapp 10,00 Euro erhalten Gäste der Lufthansa-Lounge einen zweistündigen Onlinezugang während man bei der Bahn für 4,00 Euro acht Stunden im Internet surfen kann.