DSLWEB News vom 16. Dezember 2003
Nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes Forrester legen die Surfer, welche einen Breitbandzugang nutzen mehr Wert auf den gewählten Tarif statt auf Geschwindigkeit. Der Grund dafür ist dass die Powersurfer welche ständig mit dem Internet verbunden sind durch preisbewusste Durchschnittssurfer als wichtigste Kunden abgelöst werden.
"Der durchschnittliche Breitbandkunde ist eher preissensibel, verdient weniger und ist nicht so optimistisch gegenüber neuen Technologien wie Kunden der ersten Stunde.", betonte Jed Kolko welcher Analyst bei Forrester ist. Die Frage des Preises werde auch in den kommenden Jahren nicht an Wichtigkeit verlieren.
Amerikanische Telekommunikationskonzerne versuchen mit Discountpreisen ihren ärgsten Wettbewerbern den Fernsehgesellschaften die Marktanteile abzuluchsen.
Im Jahr 2003 konnten die Anbieter bisher ein Wachstum von 35,00 % bei den DSL-Verträgen gegenüber 31,00 % bei den Kabelanschlüssen verzeichnen. Künftig werden sich laut der Studie von Forrester mehr Kunden für einen DSL-Anschluss entscheiden.
Der Vorteil für die Telefonkonzerne ist dass Kunden, die zugleich Telefon-, und Internetdienste nutzen von einem Anbieter beziehen weniger zu einem Wechsel bereit sind.
In den USA kostet ein DSL-Anschluss rund 30,00 Dollar im Monat während ein vergleichbarer Onlinezugang über das Kabel bis zu 50,00 Dollar im Monat kostet.
Aufgrund dieser preislichen Unterschiede entscheiden sich mehr Amerikaner für einen DSL-Zugang statt für Internet via Kabel.