DSLWEB News vom 16. Februar 2004
Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes Integrated Project Ambient Networks arbeiten Forscher am Nachfolger der Breitbandtechnologie UMTS. Das Projekt wird europaweit über zwei Jahre mit 13 Millionen Euro gefördert. An dem Projekt sind 100 Wissenschaftler der Europäischen Union beteiligt. Sollte es zu guten Ergebnissen kommen kann das Forschungsprojekt auf bis zu sechs Jahre ausgeweitet werden.
Die am Forschungsprojekt beteiligten Wissenschaftler haben die Aufgabe neue Systemkonzepte der Mobilkommunikation sowohl zu erforschen als auch zu entwickeln.
Jedem Nutzer soll nach ersten Ideen bei den Nachfolgesystemen ein persönliches Netz Verfügung stehen, welches sich automatisch mit dem jeweils zur Verfügung stehenden Netz verbindet.
Die zukünftigen UMTS-Nachfolger sollen nach ersten Angaben auf Basis der Ambient Network Technologie basieren. Gegenüber den alten Systemen soll der Vorteil der neuen übertragungstechnologie in der höheren Belastbarkeit liegen.
"Ziel ist eine umfassende, verlässliche und kosteneffiziente Kommunikationsumgebung, die flexibel die veränderten Bedürfnisse mobiler Nutzer von Telekommunikationssystemen unterstützen kann", erklärte Adam Wolisz, einer der beteiligten Professoren von der Technischen Uni Berlin.
Wenn der UMTS-Nachfolger in ein paar Jahren zur Verfügung steht wächst die digitale Welt weiter zusammen.
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