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Der Streit zwischen Tele2 und Deutsche Telekom AG geht in die nächste Runde

DSLWEB News vom 04. Dezember 2003
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Der Streit zwischen dem Telekommunikations-, und Internetserviceprovider Tele2 und der Deutschen Telekom AG geht in die nächste Runde. Eine erste überprüfung des neu vorgelegten Resellerangebotes von Telefon-, ISDN-, und DSL-Anschlüssen der Telekom sorgte nicht für einen Konsens zwischen den zwei Unternehmen.

Die Deutsche Telekom AG legte nach einem Beschluss der Regulierungsbehörde vom 18.07.2003 der Tele2 Telecommunication Services GmbH ein neues Angebot für den Weiterverkauf von Produkten der Telekom vor.

Der Beschluss der Behörde sieht vor dass sich die Telekom dazu verpflichtet Telefonanschlüsse und Verbindungsleistungen getrennt voneinander anzubieten damit Tele2 eigene Pakete von Preselection und Anschlüssen vertreiben kann.

Der Wettbewerber der Deutschen Telekom sieht in dieser Form des Weiterverkaufs die einzigste Möglichkeit die derzeitige Klassenteilung der Telefonkunden in Deutschland zu beheben. Seit dem Jahr 1997 ist der Telekommunikationsmarkt in Deutschland zwar liberalisiert aber für weit über 50 % der Kunden gibt es außer in Ballungszentren keine Alternativangebote für Telefonanschlüsse weil die Telekom in diesem Bereich kaum Wettbewerber hat. Die regionalen Differenzen im Wettbewerb können derzeit nur mit dem Weiterverkauf-Verfahren von Telefon-, ISDN-, und DSL-Anschlüssen aufgelöst werden um allen Bundesbürgern eine Auswahlvielfalt zu bieten.

Ralf Langenhorst der zuständige Fachmann für Regulierungsfragen bei Tele2 gab zu dem neu vorgelegten Weiterverkaufsangebot folgendes bekannt: "Das Angebot ist in vielerlei Hinsicht weit entfernt von einer vernünftigen Grundlage für zielorientierte Verhandlungen".p>Um den Kunden ein attraktives Angebot unterbreiten zu können sind etwa die Einzelpreise der Telekom für eine Gestaltung nicht geeignet.

Der größte Streitpunkt beim neuen Angebot der Deutschen Telekom sind zum einem die hohen Kosten die der Konzern für Investitionen in Informationsverarbeitungssysteme für ihre Weiterverkaufsvorleistungen verlangt. Aufgrund des Telekomangebots könne Tele2 sein Netz nicht nutzen und sei dadurch zu ineffizienten Investitionen gezwungen.

Als Markteintrittsbehinderungen sieht das Unternehmen die Forderungen der Telekom.

Die Tele2 Telecommunication Services GmbH will Preselection, Telefon- und DSL-Anschlüsse als Komplettpaket anbieten. Nach eigenen Angaben möchte das Unternehmen mit der Deutschen Telekom eine tragfähige Lösung finden.

Mehr Infos zu Tele2 auf www.tele2.de

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