DSLWEB News vom 03. März 2004
Die Tochterfirma mit den Namen 3 des Hong Konger Konzerns Hutchison Whampoa zieht eine ernüchternde Bilanz nach einem Jahr UMTS in England. Die Firma war das Erste in Europa welches UMTS in Europa startete.
Nachdem der Start von UMTS schon auf dem 03.03.2003 verlegt wurde sowie die Handyhersteller mit der Lieferung der UMTS-Handys nicht nachkamen sind die Kunden und Anbieter sehr enttäuscht von dieser neuen übertragungstechnologie.
Der Anbieter mit dem ungewöhnlichen Namen 3 verfügte zu Beginn des letzten Jahres über keine Kunden sondern war nagelneu auf dem Mobilfunkmarkt.
Bis zum Ende des Jahres 2003 wollte das Unternehmen 1 Million Kunden haben jedoch sind es bis heute nur 210.000 geworden und dass bei rund 52 Millionen Handynutzern in ganz England.
Rund 148 Euro pro Monat kostet der von 3 angebotene UMTS-Dienst was wohl für einen Markterfolg schlicht zu teuer war und es gab auch nur eine ungenügende Anzahl von verfügbaren Endgeräten.
Die monatliche Gebühr wurde im Sommer 2003 auf 52 Euro reduziert und 3 versuchte Kunden mit Spieledownloads, Livetoren der Champions League und Musik zu gewinnen.
Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP verkauft 3 das Handy NEC e808 zu 10 % des normalen Verkaufspreises.
Aufgrund der eher schlechten UMTS-Bilanz in England könnte in Deutschland ähnliches passieren.